war nur ein traum

von odin aus der Kategorie Seelenschmerz
und wurde am 24.08.2010 um 22:14:00 eingetragen.

mich küsst der erste sonnenstrahl
die augen, noch des schlafes trunken
das haupt im weichen daunenkissen
halb träumend noch versunken

an meinem ohr ein leichtes atmen
eine zarte hand auf meiner brust
ein nacktes bein auf meinem liegt
nun wird es klar und mir bewusst

ich bin hier nicht allein, in meinem bett
frag mich verzagt, wer kann das sein
was ist die letzte nacht geschehen
wars zuviel schnaps und bier und wein

engeln gleich ein weicher, zarter mund
traumhaft schön das lieblich angesicht
ein brüstlein spitzt ganz keck hervor
schieb mich von ihr, ich weck sie nicht

doch wallen hoch, in mir gedanken
was ist heut nacht denn nur passiert
nun fallen ab, von mir die schranken
war nur ein traum, wies oft geschieht

@ odin


Kommentare

Es gibt 4 Kommentare zu diesem Gedicht

Peddagog schrieb am 24.11.2010 um 16:51 Uhr folgenden Kommentar:
Hallo odin, Da ist dir mal wieder ein kleines Meisterwerk gelungen. Voll schlüssig in Metrum und Reim. Auch das Thema gefällt mir. Jedoch Der Nenner meint, real wäre ihm lieber... Das muss nicht immer sein, denn nach einem one-night stand und zu viel Alkohol ist es dann oft ein Graus, neben wem man aufwacht. War die nicht letzte Nacht noch wunderschön? Es gerüßt dich wie immer der Pedda(gog)


mittendrin schrieb am 25.08.2010 um 20:04 Uhr folgenden Kommentar:
lieber odin weich, zärtlich, berührend, sanft streicheln deine worte die nach sehnsucht klingen verkrampft im schmerz des ewigen traums lgr. mittendrin


odin schrieb am 25.08.2010 um 14:43 Uhr folgenden Kommentar:
hallo nenner - danke für den komi,- wenn das vorher real wäre, müsste man nicht träumen, lg. odin


Nenner schrieb am 24.08.2010 um 23:58 Uhr folgenden Kommentar:
Hey odin, Real wäre es mir lieber. Träumen kann man hinterher immer noch. lg Nenner

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