flügel der nacht

von odin aus der Kategorie Seelenschmerz
und wurde am 03.11.2009 um 02:37:00 eingetragen.

zart, über dich gebreitet meine flügel
bringen dir, die schatten dieser nacht
bist im schlaf, in deinen träumen versunken
kein andrer da, der dich bewacht

meine fühler zitternd dich umschmeicheln
nichts ahnend, was mit dir passiert
der mond, der durch das fenster scheint
er ahnt, was hier mit uns geschieht

geschlossene augen, purpur mund
mir vertraut, dein hübsches angesicht
möchte küssen, all deine vergossenen tränen
denn heute steh ich, vorm hohen gericht

nun flieg ich hin, muß dich verlassen
brauchst keinen dunklen schatten mehr
der sonne licht, dich nun umgibt
mach dir nicht mehr, das leben schwer

@ odin


Kommentare

Es gibt 4 Kommentare zu diesem Gedicht

mittendrin schrieb am 20.11.2009 um 08:38 Uhr folgenden Kommentar:
hallo odin, auch wenn es nur wie du sagst ein gedicht ist und nicht' s mit deinem herzen zu tun hat ist es wunderbar, denn ich las die zeilen zwischen den zeilen, denn jeder der es liest wird es für sich anders interprätieren


ödin schrieb am 20.11.2009 um 02:00 Uhr folgenden Kommentar:
danke für den zuspruch, betrifft weniger mein herz, ist nur ein gedicht... odin


mittendrin schrieb am 03.11.2009 um 11:21 Uhr folgenden Kommentar:
hallo odin, solche wahnsinns zeilen die du da schreibst, mir bleibt die spucke weg und das geschieht wahrlich nicht oft, lgr. chris


Joneda schrieb am 03.11.2009 um 07:39 Uhr folgenden Kommentar:
Tieftraurig, wenn das Herz gehen muss, weil der Verstand ruft, loslassen ist schwer, doch manchmal unumgänglich, wenn man liebt. Liebe Grüße und alles Gute für Dich und vergiss nicht, nichts ist ohne Wiederkehr, wenn auch in einem anderen Kleid :-)

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