des ritters leid

von odin aus der Kategorie Sonstige Gedichte
und wurde am 18.09.2010 um 22:41:00 eingetragen.

von burg zu burg
das tag für tag
mein gaul ist müd`
er nicht mehr mag

mein knappe sitzt
ganz nah bei mir
der hunger schwer
die mägen leer

verloren, herr und schlacht
an einem einz`gen tag
es war die große übermacht
das glück, beim gegner lag

wir leben noch, mit wunden
doch zagt kein rittersmann
auch wenn er schwer geschunden
sein schwert, er schärfen kann

das herz zu eis erstarrt
doch in den adern pocht das blut
die rache mein, sagt der verstand
im innern tobt die wut

so ziehen wir, gar weit
mein knapp, mein gaul und ich
durch verwüstet feindesland
geschärft der sinn, zum kampf bereit

@ odin


Kommentare

Es gibt 6 Kommentare zu diesem Gedicht

odin schrieb am 19.09.2010 um 12:21 Uhr folgenden Kommentar:
ja - nenner danke für den beitrag - habe einen guten freund, der ist schwul - also !!! aber in der politik haben sie nichts zu suchen.


Nenner schrieb am 19.09.2010 um 11:27 Uhr folgenden Kommentar:
Das Gedicht als solches finde ich schön geschrieben.* Zu deinem Kommentar muss ich sagen:Zu den(aus deiner Sicht) armen Schweinen in Afganistan nur soviel:Es sind Freiwillige oder Berufssoldaten. Und Schwule haben wir zuwenige. Denn ein Schwuler ist kein Konkurrent beim buhlen um die weibliche Gunst. Gru? Nenner


mittendrin schrieb am 19.09.2010 um 10:06 Uhr folgenden Kommentar:
hallo odin eine völlig neue sichtweise tut sich mir auf nun dann kann ich nur sagen, verdammt gut verzeilt aber das ding mit dem schwulen pack ist doch echt menschenverachtend meinst du nicht ich glaube nicht, das sexuelle vorlieben etwas an diesen machtspielen verändern würden denn auch sie sind garantiert dort im krieg und wollen eigentlich nur eines FRIEDEN


Joneda schrieb am 19.09.2010 um 07:01 Uhr folgenden Kommentar:
Manche Dinge lassen sich lösen, manche nicht.* Für die Dinge, für die es keine annehmbare Lösung gibt, für die gibt es Krieg.* Ob man etwas annehmen kann* oder nicht, liegt an der Kompromissfähigkeit*wohl beider Seiten. Manchmal will jemand zuviel Macht, manchmal aber nur gewinnen, wie auch immer* Krieg ist ein elendes Spiel* und die, die dafür sterben*meist die Falschen, denn sie, die eigentlich garnichts dafür können, müssen meist ihren Kopf für die hinhalten, die das alles angezettelt haben, sich nicht vertrugen, kämpften und nun andere für sich kämpfen lassen.* Ich bin so froh, nie in einem Krieg gewesen zu sein. Die Verwüstung, die Angst, das Elend und die Ungerechtigkeit, wem würde sie nicht das Herz brechen. Liebe Grüße hinüber zu Dir.


odin schrieb am 18.09.2010 um 23:24 Uhr folgenden Kommentar:
hallo mittendrin - diese zeilen haben nichts mit liebe zu tun, diese zeilen sind den armen schweinen gewidmet, die in afganistan und sonstwo ihren dienst verrichten und ihr leben für den komerz aufs spiel setzen, LIEB VATERLAND MAGST RUHIG SEIN , wir sind alle viel zu ruhig - wir sollten mal die bundeskanzlerin und das schwule pack an die front schicken !!! lg.... odin


mittendrin schrieb am 18.09.2010 um 23:01 Uhr folgenden Kommentar:
der ritter schaut und in den adern kocht das blut muss zwischen zeilen lesen verflossen all die wut und in seinem herzen entflammt erneut die glut verloren, manche kriege gewonnen und gesiegt hat immer wieder LIEBE

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