der einsame spricht
von kappadozianer aus der Kategorie Gedichte über Menschen
Einsam bin ich, wahr und frei
es bietet sich mir allerlei
was will die Welt mir offerieren
als mit Andr´ren zu krepieren
mag man dies Gefängnis nennen
ohne den wahren Wert zu kennen
auf mich gestellt, alleine bin
das ist für mich der höchste Sinn
misantroph, bös´ und gescheit
keine Seele meilenweit
verhasst im Herzen gut im Geiste
ein bös´ Gedanke in mir jüngst verwaiste
ertrag´s in Ehren allein zu sein
verbuch den Hass in meinem Schrein
wer will mich stoppen und bekehren
mir kann mein Heil niemand verwehren
die Zeit, sie würgt mich welch o Qual
ich komm nicht raus aus meiner Eierscha´l
die töricht´ Sonn´ mich blind gemacht
verrückt ich wurde in der Nacht
muss ich gehen irgendwann
wenn ich des Tages nicht mehr kann
wer kann mir da die Antwort geben
der Menschheit Teufel zu mir streben
empfang´ niemanden ich mich sträube
pust vor mich hin des Wahnsinns Stäube
mich holt niemand es ist in Ehren
und brauch mich gegen niemand wehren
ich weiß dass ich nie sterben kann
diesen Kampf nur ich gewann