Winterhochzeit

von fleur aus der Kategorie Liebesgedichte
und wurde am 07.01.2010 um 17:53:00 eingetragen.

im raureif steht die pappel
in ihrem hochzeitskleid
aus filigraner spitze
in kalter einsamkeit

umhüllt von einem schleier
im glitzernd winterlicht
erwartet sie den freier
verbirgt ihr angesicht

der frost hält sie umfangen
bis dass sie ganz erstarrt
mit eingefror’nem Herzen
sie ihres freiers harrt

der freier ist gekommen
und küsste sie gar heiß
doch in des frostes armen
sie nichts mehr von ihm weiß

er konnte sie nicht rühren
so lieblich er auch sang
er konnt’ sie nicht verführen
gewartet wohl zu lang


Kommentare

Es gibt 10 Kommentare zu diesem Gedicht

fleur schrieb am 11.01.2010 um 00:11 Uhr folgenden Kommentar:
lieber nenner, da bin ich jetzt aber sehr beglückt, dass du mich so doll magst! ich dich auch!leider hast du mir das "dort" noch nicht avisiert. musst dich eben mal trauen, bevor alle eulen verflogen sind. glg fleur


fleur schrieb am 11.01.2010 um 00:01 Uhr folgenden Kommentar:
liebe chris, da hast du informationsverlust, hättest eben mal öfter zu wega reingucken sollen. jetzt ist der freier davongeflogen, aber sein abgesang und wegas erwiderung sind noch da. er hat auch inzwischen kommentiert, aber natürlich gibt es auch andere kontakte. glg fleur.


Nenner schrieb am 08.01.2010 um 22:32 Uhr folgenden Kommentar:
Ich wär so gern der Freier dieser holden Weiblichkeit, die stolz zu Ihrer Vermählungsfeier erscheint im filigranen Hochzeitskleid. Ich würd ihr kaltes Herz berühren, mit meinen Händen zart und warm. Dann lies sie sich von mir verführen, schlief glücklich ein, in meinem Arm. Lg Nenner


mittendrin schrieb am 08.01.2010 um 20:04 Uhr folgenden Kommentar:
hallo fleur, wer ist der freier, verstehe ich nicht, auf wessen kommentar wartest du denn


fleur schrieb am 08.01.2010 um 12:50 Uhr folgenden Kommentar:
Ja, ich erinnere mich natürlich auch. Aber das Leben geht weiter, mitunter macht man auch Fehler, wer ist schon davon frei? Ich frage mich nur, wenn euch das Gedicht so gut gefällt, warum der "Freier" gar nichts davon hält! LG fleur


mittendrin schrieb am 08.01.2010 um 08:42 Uhr folgenden Kommentar:
hallo fleur, ich mochte damals schon deine worte, warum soll es sich geändert haben, es gab eine zeit, da habe ich sogar zeilen geschrieben , weil du mich inspiriert hast und du konntest sie fühlen, eine tolle zeit war das, gruß chris


fleur schrieb am 08.01.2010 um 02:20 Uhr folgenden Kommentar:
Liebe chris, liebe Joneda, ich danke euch für eure Kommis, bin berührt, dass ihr mich nach so langer Abwesenheit noch lest. Joneda, dein Gedicht wird mir in den Frühling leuchten, der ja hoffentlich bald kommt. Eigentlich hatte ich gehofft, dass der Freier ein bisschen hartnäckiger wäre, .... Liebe Grüße an euch eure fleur


mittendrin schrieb am 07.01.2010 um 21:51 Uhr folgenden Kommentar:
hallo joneda, dein kommi als gedicht, der hammer, wäre echte klasse gruß chris


Joneda schrieb am 07.01.2010 um 20:17 Uhr folgenden Kommentar:
Und kommt die warme Sonne, die lieblich sie umfängt, das Herz erfüllt von Wonne, dem Augenblick verschenkt. Die Pappel wiegt sich leise, trotz Frost und Schnee und kalt, sie singt auf ihre Weise, vom Liebesfrühlingswald. Denn auch im strengsten Winter, kann manches sich noch rühren und ist auch nichts dahinter, die Sonne sie verführen. Hast Du sehr schön geschrieben :-) Liebe Grüße


mittendrin schrieb am 07.01.2010 um 20:06 Uhr folgenden Kommentar:
unglaublich schön, es ist so wunderbar beobachtet und ganz nach meinem geschmack gruß chris

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