Wenn Bomben fliegen in der Heiligen Nacht...

von Claudia Embacher aus der Kategorie Gedichte zu Anlässen
und wurde am 26.12.2011 um 13:40:00 eingetragen.

Warum kann man auf der Welt nicht
friedlich die Weihnacht begehen?
Warum fliegen Bomben,
müssen die Flaggen des Hasses wehen?

Warum wird die andere Religion nicht toleriert?
Ist denn des Glaubens willen nicht schon
zuviel passiert?

Wir sind doch als Menschen grundsätzlich gleich,
nur ist einer arm, ...der andere reich.
Wir atmen doch alle die gleiche Luft,
warum ist einer Märtyrer und der andere Schuft?

Es macht mich so traurig,
was auf der Welt so geschieht,
so unendlich schaurig ...und dazu erklingt
ein Weihnachtslied!

Wie kann Frieden werden,
wenn ihn doch keiner will?
Die Waffen der Erden schweigen
niemals still.

Lass' doch die Völker einander verstehn,
dass wir mit offenem Herzen aufeinander
zugehn! Die Hand, die des anderen Hand offen berührt,
dies ist eine Hand, die die Waffe nicht führt!

Ich bete für Frieden, und doch
glaub' ich kaum, dass wir jemals leben
in kriegsfreiem Raum!

Die Erde gehört weder Freunden noch Feind,
lass' uns doch so leben,
dass sie uns vereint!
Es ist doch egal, woran Du grade glaubst,
solang' Du dem andern dasselbe erlaubst!

Und Recht musst Du auch nicht jedesmal
haben, schau' unsere Erde hat soviele Gaben,
die uns zum Guten entstanden sind,
doch wir zerstören,...sinnlos und blind!

Macht auf Eure Augen und auch Euer Herz,
seid geboren zur Liebe, verbreitet nicht
Schmerz!
Und lernet, den anderen zu tolerieren,
nur so wird er Euch dann auch akzeptieren!

Lasst ruhn die Gewehre, den Kampf, die
Gewalt, dem Frieden zu Ehre,
macht vor dem Hass halt!
Und schaut, wie schön fremde Sterne oft sind,
zieht ihr in die Ferne, bleibt wacht,
seid nicht blind!

Und urteile bloß nicht zu vorschnell Du,
denn Dein eigenes Urteil fällt Dir selbst einmal zu!

Lern' leben...und lassen,
üb' lieben,....nicht hassen,
denn Fremde sind auch wir irgendwo....,
drum übe den Frieden,
denn nur so wirst Du froh!

(CE, 26.12.2012)


Kommentare

Es gibt 2 Kommentare zu diesem Gedicht

Claudia Embacher schrieb am 27.12.2011 um 19:19 Uhr folgenden Kommentar:
Ich danke Ihnen sehr, lieber Ferdinand. Ich kann leider nur zum Ausdruck bringen, was mich bewegt, die WELT bewegt das NICHT! Und ...es sind Fanatiker, die diesen Terror ausüben, nicht die Mächtigen der Welt...sie verurteilen es auf s Schärfste...und den Fanatismus gibt es leider in jeder Religion, deswegen habe ich es auch im Gedicht verallgemeinert....Wir können nur hoffen, dass die Menschen irgendwie doch noch ein Einsehen haben..., und die Welt einmal irgendwie friedlicher wird...Ich freue mich sehr über Ihre Worte...Alles Gute...Claudia Embacher....


Kellner Ferdinand schrieb am 27.12.2011 um 17:55 Uhr folgenden Kommentar:
Liebe Claudia. Ihr Gedicht hat mich sehr berührt, all das was Sie in Ihren bewegten Zeilen von sich gegeben haben wäre es wert an die Großen, Reichen und Mächtigen dieser Welt weiter gegeben zu werden, in der Hoffnung das diese verblendeten Menschen endlich erkennen das es irgendwann zu spät ist um sich zu besinnen und umzukehren. Gruß Ferdinand Kellner

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