Wartend auf deine Not:

von AdFF-Sunnymaster aus der Kategorie Liebesgedichte
und wurde am 16.11.2009 um 00:00:00 eingetragen.

Wartend auf deine Not:


Meine Augen schnellen auf
Und der Blick geht gen Himmel rauf.
Doch von der Dunkelheit,
Mich keines Sternes Licht befreit.

Nicht einmal der Mond wagt es mich anzusehen
Und der Wind scheint auch zu stehen.
Ich fasse neben mich,
doch mehr als feuchtes Gras ergreif ich nich.

Noch eben lagst du neben mir,
Hast meine Hand gehalten
Und nun bin ich ganz alleine hier,
Sehe garstig dunkle Gestalten.

Sie zeigen Bilder,
Bilder von lang her,
Bilder, auf denen wir glücklich sind.
Bilder, deren Gedanken schon längst verweht vom Wind.

Gemeinsam wollte man der Zeit widerstehen,
in die selbe Richtung sehen.
Doch nicht nur belassen wollten wirs beim seh’n,
wollten auch auf diesem Wege geh’n.

Weder Tod noch Teufel konnten unseren Weg spalten,
den momentan nur Leid und Einsamkeit gestalten.
Getrennt durch Hass und böses Spiel,
verfolgt jeder nun sein eignes Ziel.

Aber egal wie viele Meter zwischen uns liegen,
solltest du nur ein kleinstes Problemchen kriegen,
Ich spüre es ganz tief in mir,
Dann erscheine ich und helfe dir.

Doch so lange warte ich auf dieser Wiese,
Weit über allem und schon am Ziel.
Erwache Tag und Nacht aus demselben Traum
Und alles scheint seine Ordnung zu haben…


Kommentare

Es gibt einen Kommentar zu diesem Gedicht

TombRaider86 schrieb am 24.11.2009 um 00:10 Uhr folgenden Kommentar:
Dieses Gedicht ist mit sehr viel Gefühl geschrieben!!! Ich habe schon zwei Menschen, die ich über alles liebe, durch die Hand des Todes verloren und ich weiß, wie es ist, den Weg alleine gehen zu müssen!!! Man merkt, dass Du Dir da nich irgendwas zusamm geschrieben hast, sondern dass ein Funken Whrheit dahinter steht!!! Ich wünsche Dir viel Glück und Kraft auf Deinem weiteren Weg!!!

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