Verschwinden

von Marina aus der Kategorie Trauer
und wurde am 30.08.2010 um 18:52:00 eingetragen.

Jeden Morgen Nebel,
nichts ist zu sehen.
Dein Körper ganz steif,
deine Seele nicht frei.
Nichts um dich rum kann dich wecken,
nichts kann deine Ängste erschrecken.

Und sosehr wir auch wollen,
Umso mehr tut es weh,
Umso länger der Weg,
Umso Schwächer die Kraft,
Und sosehr wir auch wollen
Das Ende ist nicht weit.

Jeden Abend leuchten die Sterne,
aber das Licht ist so fern.
Nichts kann dich erreichen,
nichts dein Gefühl berühren.
Keiner kann das Loch bedeckten,
keiner kann sich nach deinem Herz recken.

Und sosehr wir auch wollen,
Umso mehr tut es weh,
Umso länger der Weg,
Umso Schwächer die Kraft,
Und sosehr wir auch wollen
Das Ende ist nicht weit.


Kommentare

Es gibt einen Kommentar zu diesem Gedicht

Vulnerable schrieb am 27.12.2010 um 17:30 Uhr folgenden Kommentar:
Ich finde das wirklich richtig schön geschrieben. Und Vorallem gefällt mir der "refrain".

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