Verlrorene Illusion
von Anette aus der Kategorie Songtext
und wurde am 28.06.2008 um 13:00:00 eingetragen.
(Musik: Albano Carrisi; “ La mia Vita” )
Mitternacht – noch lieg ich träumend wach,
denke über manche Jahre nach.
Viele meiner Lebensstunden,
ohne Freude, voller Wunden,
ziehen durch die Stille im Gemach.
Tränen aus Erinnerung entsteh’n.
Oft hab ich die Hoffnung nicht geseh’n.
War vom Schicksal ich erkoren,
nicht zum Glücklichsein geboren?
Manchmal kann ich vieles nicht versteh’n.
Refrain
Sehr oft fühl ich alleine mich und kalt.
Mein Traum, der hoffnungslos zerfällt,
wird Staub und mit dem Morgenwind verwehn.
Wie schnell vergeht die Zeit, der Tag wird alt,
auch das, was uns zusammen hält
in unsren Herzen, wird wie das Licht vergehn.
Barfuss schleiche ich mich in die Nacht,
weine in den Mond, der silbern lacht.
Spür den kalten Wind mich greifen,
Einsamkeit im Herzen reifen,
den Gedanken, der in mir erwacht.
Fliegend trägt das Leben mich davon.
Jung geblieb’nen Träumen fehlt der Lohn.
Sehe meine Zeit zerrinnen,
möchte wieder neu beginnen,
suchen nach verlor’ner Illusion.
Refrain
Auch wenn die Nacht noch düster mir erscheint,
so will ich doch den Himmel sehn
mit dem ein junger Morgen sich umhüllt.
Auch das, was sich in Liebe scheu vereint,
wächst im Vertrauen und Verstehn -
und in die Dämm’rung wird neues Licht gefüllt.