Vater der Gnade, Erlösung durch Mutter

von Cup Cup aus der Kategorie Seelenschmerz
und wurde am 06.02.2012 um 22:12:00 eingetragen.

Die Tage schleichen entloss dahin.
Ich gehe einen Weg der viel zu lange ist.
Augen sehn, der Körper fühlt
doch sind es nicht mehr meine.

Die Arme schlaff, die Füße schwach
die Muskeln reißen, die Finger brennen.
Die Sonne schlägt diese Hülle
die vor endlosem Namen und Gesicht trug.

Sie trug einst Kostbares mit sich,
jetzt ist es nur noch abgestandene Luft.
Jemand muss sie zerbrechen,
denn schon bald wird sie an Nutzlosigkeit ersticken.

Doch der Mund, die Lippen wollen sich nicht regen
nicht schreien, noch bitten, noch flehen.
Den sie waren es die eins von Stolz und Arroganz geführt und geliebt wurden.

Ein Hauch der Gnade von Rechts, nicht genug um von den Qualen zu enfliehn die ich mir selbst begann zuzufügen.
Eine Hand von Links, die grob nach dem Schatten greift,
und hat diese ihn erst wiegst sie ihn wie eine traurige Mutter ihr sterbendes Kind.

Irgendwo aus der Tiefe der Nacht ertönt ein leises Schluchzen das Schritt für Schritt bitterer und eindringlicher wird und schließlich seinen Arm um mich legt.

das Schluchzen setzt sich in meine Kehle.
Ich spüre Tränen die über meine Backe laufen, befreiend und ermüdend.
Der stechende Schmerz der meinen Körper so lange füllte, wird milder.

Mein Körper vom Wind sanft gestreichelt.
Er legt sich wie eine Decke über mich.
Küsst sanft mit leisem kichern, meine Stirn.
Erstickt qualvolle Gedanken im Keim.
Küsst sanft, mit leisem kichern, mein Augenlied.
Ich werde nicht bereuen.

Der Wind er trägt mich, er führt mich,
er hat diese Hülle zerbrochen mich befreit.
Ich kann wieder atmen.


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