V e r m u t l i c h

von Mabel aus der Kategorie Gedichte zum Nachdenken
und wurde am 28.06.2008 um 16:08:00 eingetragen.

Was ist sie denn - die Liebe
als Zuwendung beschrieben
und zugleich - quasi Wunder
mit dem wir Nachwuchs kriegen…

Ein wahrer Hoffungsschimmer
hinter gemeinsamen Türen
wo sich - die Hirngespinste
und Merkmale verführen…

Zu mehr - erscheint mir keiner
von beiden Seiten wert
weil ja doch der Alltag
mit ihnen zur Hölle fährt…

Der Teufel, der verführte
teilt jetzt noch dein Bett
fragt sich immer wieder
was er statt deiner hätt…

Vermutlich, eine Andere
an der er sich verheizt
und dann - ebenfalls
mit Aufmerksamkeit geizt…

Wobei du ganz verschwiegen
dich durch die Nächte stiehlst
und in weiter Ferne
nach den Sternen schielst…

Die, so viel gemeinsam
um die Wette strahlen
oder, wieder Hoffnung
in die Träume malen…

Die irgendwie romantisch
in den Morgen lachen
aber - bis zum Abend
glänzend Mühe machen…

Um dem Teufel zu genügen
der stets alles nimmt
auch noch Nachwuchs wollte
und hat es vorbestimmt…

Dass du mit dem Feuer
weiter spielen musst
bis der Tod euch scheidet
mangels Lebenslust…

© Mabel Poercy


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