Unter Linden
von Twity-Autor aus der Kategorie Jahreszeiten
und wurde am 06.11.2010 um 14:13:00 eingetragen.
Unter Linden
Unter Linden hört' ich’s raunen,
Blätter wirbeln überall.
Sie ertragen Windeslaunen,
klagen über Blätterfall.
Dicht umhüllt von weißen Decken,
schlummert jeder kahle Ast.
Erst der Frühling wird sie wecken,
nimmt hinfort die kalte Last.
Wurzeln graben tief nach Wärme,
träumen von der grünen Zeit.
Rarer treffen Sonnenschwärme,
trostlos wirkt ihr Lindenkleid.
Einst lag ich noch unter Linden,
Winterskälte trieb mich fort.
Doch die Sehnsucht wird mich finden,
Liebe trägt des Herzens Wort.
Twity, 06.11.2010
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Kommentare
Es gibt einen Kommentar zu diesem Gedicht
odin schrieb am 06.11.2010 um 15:08 Uhr folgenden Kommentar:
hallo twity, sooooo gefühlvoll, erinnert mich an ein gedicht, "wenn liebe könnte wunder tun ", nun - wir haben herbst und die gefühle schwerer, auch des poeten herz, so auch seine feder,- sehr schön !!! glg odin