U n e r r e i c h t

von Mabel aus der Kategorie Gedichte zum Nachdenken
und wurde am 31.07.2008 um 02:06:00 eingetragen.

Auf das rechte Ziel kommt es an / wenn man noch eins haben kann
überall prognostiziert / uns die Schlussrechnung, was man verliert…

Manches hat den Mitnahmeeffekt / wenn der Teufel in uns steckt
treibt man es auch nach Belieben / um das Äußerste zu kriegen…

Mangels Disziplin verdrängt / mancher, was der Anstand kennt
und als Mittelmaß versteht / man vielleicht, was sonst so geht…

Die Anderen, machen es auch / urteilt mancher aus dem Bauch
schon der Gerechtigkeit beliebt / ist, dass man entsprechend gibt…

Wem es ausgewogen scheint / aber kaum zufrieden meint
sollte dann dem Kurs gemäß / trampeln, in ein Chef-Gesäß…

Und wieder mal wird dort gestreikt / wo es zu erwarten bleibt
dass Imperien erdulden / was beim Armen steigert Schulden…

Denn die Preise kalkulierten / was die Macher stets riskierten
irgendwer erobert schon / dies und das - von seinem Lohn…

Nur der Rest - bezieht denkbar / Staatszulagen auf Gefahr
dass die Steuern sich erheben / die wir ohnehin schon geben…

Bis zum Teller reduziert / auf dem selten jemand spürt
was gesundheitlich verwehrt / mit uns in die Hölle fährt…

Oft entsteht dabei die Angst / dass du auch dahin gelangst
wo die Mittellosen stehen / um serviert nach Haus zu gehen…

Von Almosen - existieren sie / keineswegs zwischen Harmonie
manches riecht leider verdorben / und von Medien umworben…

Prallt Fortuna vor die Flanke / sage allen Gönnern Danke
wenn die Gegner offenbaren / dass sie dir Rivalen waren…

Futterneider, müssen hoffen / auch Berichte stehen offen
wenn die ganze Welt erregt / gewisse Abgründe bewegt…

Es ist pressefreiheitlich / meist nicht anders - als für mich
dichte mir genauso leicht / welches Ziel liegt unerreicht…

Mancher Unternehmer glaubt / er wird personell beraubt
ahnt nicht, wie viel möglich wär / hätten diese etwas mehr…

Konsum-Reich käme doch zurück / der Erfolg zu aller Glück
ist jedoch die Börse leer / bleibt es für die Wirtschaft schwer…


© Mabel Poercy / Düsseldorf 2008


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