Traumwörteruhr

von Hukwa aus der Kategorie Gedanken hinter den Gedanken
und wurde am 24.01.2012 um 15:29:00 eingetragen.

Oft erwache ich in der Nacht
Durch unausgesprochene Wörter und Sätze
Ich nenne dies
Die Wörteruhr tickte wieder zu laut
Dann verfolgen mich meine eigenen Gedichte
Werden Sätze zu Fratzen
Und ich finde keinen Schlaf mehr
Wie in einem Kokon
Wie einer Nebelhaut
Bin ich Gefangener meiner eigenen Sätze
Im Labyrinth meiner Gedichte
Sie tanzen und tanzen
Buchstaben Wörter Sätze
Verfolgen mich
Durchdringen mich
Ja oft erwache ich in der Nacht
Und denke wer bin ich
Der im Kokon lebt
Der sich in der Nebelhaut quält
Der Herr dieser Gedichte
Oder ihr Sklave
Eine Sanduhr ohne Zeit und Sand
Randvoll mit Wörtern
Und ich falle mit ihnen
Die ganze Nacht
In die Schwärze
Wo das Traumwort wartet.


Kommentare

Es gibt 3 Kommentare zu diesem Gedicht

Irene Kathleen schrieb am 24.01.2012 um 20:23 Uhr folgenden Kommentar:
Stimmt :)


hukwa schrieb am 24.01.2012 um 20:15 Uhr folgenden Kommentar:
Ja, aber manchmal wird man von der Poesie einfach überfallen. LG. hukwa


Irene Kathleen schrieb am 24.01.2012 um 19:28 Uhr folgenden Kommentar:
Hallo Hukwa, Ich finde interessant, was Du da beschreibst. Ja. Das rechte Maß zu finden, ist wohl auch beim Dichten angesagt. Liebe Grüße Irene Kathleen

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