Traumboot im Schnee
von fleur aus der Kategorie Liebesgedichte
und wurde am 05.01.2010 um 10:01:00 eingetragen.
Erde ist im Schnee ertrunken,
stöhnt in glitzernd kalter Pracht,
Sehnsucht ist noch nicht versunken,
bäumt sich fordernd in die Nacht.
Über schneegeduckten Bäumen
schwebt sie drängend himmelwärts,
wird genährt von vielen Träumen
die gebar ein liebend Herz.
Diese Träume sind gewoben
aus Fäden bunter Fantasie,
mit funkelnd’ Splittern überzogen,
atmen Wärme, Harmonie.
Band der Sehnsucht, traumbeladen,
ist am Schicksal festgemacht,
das dem Herz befiehlt, zu tragen,
Liebe, die es Glühen macht
Auch die Seele ist gefordert,
sich stumm nach ihrem Zwilling sehnt,
hat ein Traumboot schon geordert,
sich nahe der Erfüllung wähnt.
Kommentare
Es gibt 10 Kommentare zu diesem Gedicht
fleur schrieb am 24.01.2010 um 20:05 Uhr folgenden Kommentar:
Hallo Peddagog, lieber Peter,
lange nichts von dir gehört, danke dir für die anerkennenden Zeilen. Man könnte es auch noch anders interpretieren, dass z. B. der Besitzer der Zwillingsseele namentlich benannt wird...
GlG fleur
Peddagog schrieb am 23.01.2010 um 17:07 Uhr folgenden Kommentar:
Hallo fleur,
Chris hat recht: mir fehlen die Worte (und das will was heißen). Überwältigend! Deine Verse sind immer super - aber Sehnsuchtsträume als Zwilling der Seele - das Bild hat was. Bravo.
Gruß
Peter
fleur schrieb am 07.01.2010 um 00:41 Uhr folgenden Kommentar:
Hi, Chris und Nenner,
mein \"Lehrer fand das Gedicht gar nicht so gut, nur, dass es sich \"so schön gereimt hätte\"! Ja, nun weiß ich auch nicht mehr, bin wohl auf dem Holzweg mit dem dichten...
mittendrin schrieb am 05.01.2010 um 18:29 Uhr folgenden Kommentar:
liebe fleur, wenn sich zwei seelen finden, dann fliegen auch die gedanken, anders, anders als man es vermutet, es ist als wär man eins, lieben gruß chris, mit dir und w..............., war es auch oft so, doch ihr seid beide fort, geblieben sind eure worte und die erinnerung daran als unsere seelen zueinander fanden
fleur schrieb am 05.01.2010 um 18:19 Uhr folgenden Kommentar:
Lieber Nenner,
im andern Forum trägt das Werk einen andern Namen, aber dort habe ich keinen Kommi von dir gefunden, naja, ich weiß ja nicht, ob ich richtig liege?
Du brauchst dich doch mit deinen Gedichten wirklich nicht zu verstecken! Bei mir geraten auch nicht alle gleich gut, dieses war auch für mein Empfinden besser als andere, wenn ich das mal sagen darf. Ich strebe auch nicht nach Höherem, ich schreibe meine Gefühle auf, so lange es mir Spaß macht.
Liebe Chris,
der Lehrer ist weg von dem Forum, also nützt dir der Name nichts. Wir haben seit meinem ersten Tag dort Kontakte, haben uns gegenseitig inspiriert. So ähnlich wie du und ... im Sommer, was ich damals nicht begreifen konnte, aber inzwischen anders sehe.
LG an euch beide,
fleur
mittendrin schrieb am 05.01.2010 um 12:16 Uhr folgenden Kommentar:
lieber nenner, wer will denn in den dichterhimmel gleich, bleib auf der erde bitte hier, das reicht mir, komm und besinne dich auf deine worte die fließen wie schneeflocken vom himmel fallen
chris
Nenner schrieb am 05.01.2010 um 12:03 Uhr folgenden Kommentar:
Liebe fleur
ach wäre es mir doch gegeben,
so wie du, mit Worten zu jonglieren.
Ich würde nie nach höherem streben.
Meine Fantasie würd mich ins
Dichterhimmelreich entführen.
LG Nenner
mittendrin schrieb am 05.01.2010 um 10:19 Uhr folgenden Kommentar:
hallo fleur, es freut mich mal wieder von dir zu lesen, gratulation zu diesem lehrer, lerne auch dazu, nur fehlt mir der lehrer, verrate mir mal seine adresse
gruß chris
also werde ich weiter so schreiben , wie es mir meine gedanken vermitteln und natürlich mein herz
es ist die feder die mir die hand führt
fleur schrieb am 05.01.2010 um 10:11 Uhr folgenden Kommentar:
Hallo chris, danke für den Kommi. Hatte einen sehr guten Lehrer, konnte ein bisschen was dazulernen. aber es ist auch Stimmungssache. LG fleur.
mittendrin schrieb am 05.01.2010 um 10:08 Uhr folgenden Kommentar:
sorry, wenn ich dieses wort benutze, aber dein gedicht ist so geil
chris