Spielbrett des Lebens
von LightningThunder aus der Kategorie Liebesgedichte
und wurde am 24.10.2010 um 20:32:00 eingetragen.
Tief in meiner Seele war ich graben
Tief dort unten habe ich viele Dinge gefunden
Dinge so lange schon vorbei
Dinge so oft wiederholt
Mein eigenes Leben macht sich selbstständig
Auf den Weg zum Spielbrett des Lebens
Jeden Morgen, jeden Tag
Bin ich in den letzten Wochen oft stehen geblieben
Habe den Sonnenaufgang beobachtet
Wäre fast zu spät gekommen
Irgendwie war es mir egal
So schön der Anblick, der aufziehenden Herbstsonne
So traurig stimmt der Anblick mich
Es ist nur mein Anblick, nicht der der anderen die an meine Seite gehört
Der Schmerz verschließt mir Herz und Sinne
Alles was ich zum leben so dringend brauche werfe ich weg
Auf dem Weg zum Spielbrett des Lebens
Ich weiß wo dort die eine ist
Jene die ich mir wünsche meine Träume zu teilen
Sie ist hier, sie wird nicht von dannen ziehen
Doch trotzdem ist sie nicht bei mir
Nicht in meinen Armen, dort ihre Ruhe zu finden
Hier und doch weit weg
Die Ironie beginnt das Spiel
Ich liebe dein Lachen, dass mir von der anderen Seite des Brettes in meine Ohren dringt
Du bist näher und doch nicht bei mir
Ich kann die Qualen fühlen, die mit jeder deiner Entscheidungen daher gingen
Der Schmerz zieht die nächste Runde
Kraftvoller Sturmwind beutelt die Seelen
Jene Schmerzen mit dir zu teilen, jedes Wort der Vergangenheit
Ich versuche es zu verstehen mit all jenem, was zu dir gehört
Machtlosigkeit übernimmt die dritte Runde
Wo bist du? Warum kannst du nicht jede Sekunde mit mir teilen?
Ich will dein Leben, will es mit dir teilen,
will dir meines dafür schenken
Auch wenn es nicht viel ist
Auch wenn es nicht schön ist
Gerade jetzt ist mir danach in den Himmel zu schreien
Der Himmel neigt sich dem Ende des Tages
Und noch immer stehst du mir gegenüber
Ein wenig genähert haben wir uns
Aber doch bist du so weit weg
Ich weiß nicht muss den Untergang der Sonne
Wieder allein betrachten, muss mir das herrliche Abendrot
Auf dem Weg in die Ruhe wieder allein in mich aufsaugen
Ungerechtigkeit läutet dem Tag das Ende
Ungerechtigkeit der Dinge die uns widerfuhren, immer widerfahren werden
Nicht zufrieden stellend die Situation
Unsere Liebe unser Leiden geteilt im letzten Blick des Tages
Sehnsucht wird der Begleiter des morgigen Spiels werden.
So gehen wir von dannen
Vom Spielbrett des Lebens
Uns zur Ruhe zu legen
Ironie ob der Dinge die wir könnten und sie doch nicht tun
Schmerz, tragisch Schmerzend die müden Glieder zu heben
Um irgendwo doch irgendwann anzukommen
Machtlosigkeit der Dinge wegen die sind wie sie sind
Die Dinge die ich zum leben brauche
Ich lasse sie im Vorbeiziehen am Straßenrand liegen
Andere benötigen sie dringender als ich
Mir ist nur nach der Lieben sanften Umarmung
Deiner Wärme an mir, deinem Leben das in deinen Augen sich spiegelt
Nach deiner Kraft und Schwäche in deiner Seele, deinem Körper
Nach deinem fordern und gefordert werden in deinen Gesten, deinen Taten
Die Sehnsucht dich deine Augen am Abend schließen zu sehen
Um am Morgen die glitzernden Sterne der Nacht noch betrachtend
Bevor sie aufziehen, sich weiter bewegen, dir tausend Gedanken in den Kopf malend
Sie mit mir zu teilen muss ich nur in dich blicken,
Du Emotion, du sprudelndes wildes Wasser
Kann und will dich weder halten noch zähmen
Will dich nehmen wie du bist
So wie du bist, mit allem was da kommt
Überlisten wir das Leben, überlisten wir dieses Spiel
Auf das der eine im anderen finde
Was er so lange vermissen musste
Auf das die Distanz uns nicht zum Schaden
Sondern zur Bereicherung der Liebe werde die da kommt
Wie lang werde ich spielen müssen
Dir zu geben was ich dir versprach
Mir zu nehmen, was du mir schenken willst
Wie viele Tage werden vergehen müssen
In Sehnsucht und Verlangen
In Einsamkeit und Hoffen
Bis hin
In die Unendlichkeit…
2010/LightningThunder