Soldat!
von Shakra aus der Kategorie Gedichte über Menschen
Krieg und Verderben,
sinnloses sterben,
aber Wofür??
stossen auf die Tür,
die führt auf das Schlachtfeld,
an den Ort wo keinerlei Gnade mehr zählt,
man dem Wahnsinn langsam verfällt,
innerlich langsam alles in sich zusammen fällt!
Soldaten kämpfen an der Front,
kennen nicht mal dafür den Grund,
sie müssen auf Befehl parrieren,
ohne ihre Order zu hinterfragen,
ragieren,
auch wenn dies heissen würde das sie ganze Städte
in die Luft jagen,
dürfen sie nicht zögern oder versagen,
sonst werden die Obersten sie bestrafen!
Sie müssen sich ansehen wie Menschen und Freunde sterben,
beim Gefecht lernen,
das auch sie ihr Leben stets riskieren,
würden gerne,
aber dürfen nicht mit ihrem Gegner über den Frieden diskutieren,
müssen schiessen auf alles was sich bewegt,
jeder Soldat gesteht,
unschuldige erschossen zu haben,
das ihr Blut an ihren Händen klebt,
das sie sich ihr ganzes Leben an dieser Erkenntnis mit der
Trauer im Herzen laben,
denn auch ihr Herz ist nicht aus Stahl,
sie stellen sich immer und immer wieder die selbe Fragen,
ob sie nicht hätten gehabt eine andere Wahl,
wenn sie lesen auf der Todesliste die Zahl,
der Opfer ihres Krieges,
können sich gar nicht mehr freuen,
über ihres Sieges,
sie bereuen,
teilgenommen zu haben an dem sinnlosen Blut vergiessen,
das sie mussten auf menschliche Wesen schiessen!
Der Krieg ist für sie irgendwann vorbei,
sie dürfen wieder Heim,
doch werden sie niemals mehr wie vor dem Krieg sein,
denn der Schmerz und die Bilder sind in ihrer Seele immer dabei,
fühlen in sich eine Leere,
die sich immer mehr ausbreitet,
sie dazu verleitet,
sich selbst zu töten,
denn sie wissen das niemand wird je die Risse,
in ihren Herzen und Seelen können löten,
sie befinden sich in ihrer größten Krise,
Sie sind in der Realität angekommen,
ihr Wesen ist vor Schuldzuweisung und Trauer total benommen!
Sie kommen mit all den erworbenen Erkenntnissen nicht mehr klar,
fragen sich selber ob all dies wäre wahr,
das er mit seinen eigenen Händen,
Menschen hat umgebracht,
in dieser Schlacht,
was hatte dieser Krieg aus ihm nur gemacht???
Soldat spricht!
Wollte für das Recht der Menschen kämpfen,
wollte das alle ihren Hass und ihre Wut in sich dämpfen,
wollte kämpfen für Gerechtigkeit,
doch vergass ich mein Streben aus Feigheit,
im Gefecht wie eine Bestie umher hetzte,
mit meinen Pranken Herzen zerfetzte,
heute weiss ich das war das aller letzte,
als ich die Würde des Menschen verletzte!
Klage mich nun selber an,
denn war in des grausamen Krieges Bann,
bin kein richtiger Mann,
denn war Gefühlslos und kalt,
habe nur Brutalität und Macht ausgestrahlt,
in Punkto Menschlichkeit habe ich jämmerlich versagt,
es ist völlig in Ordnung,
wenn ich nun für meine Kriegsverbrechen,
werde angeklagt,
denn jeder muss für seine Sünden irgendwann zechen,
werde meine Verbrechen nich leugnen,
mich ihrem Urteil beugen,
denn ich bin es der seine Taten tut bereuen,
sich selber begegnet mit der Verabscheuung!
Kommentare
Es gibt einen Kommentar zu diesem Gedicht
Shakra schrieb folgenden Kommentar:
Erst einmal,danke für deine Zeilen,du hast recht,habe es mir durchgelesen und an manchen Stellen viel zu lang beschrieben,so geht einiges unter weil es sich so in die länge ieht!
Ja wollte mich melden es tut mir leid,doch war ich für längere Zeit leider im Krankenhaus,wurde operiert!Doch ich hole das nach sobald es mir besser geht,hoffentlich!Lieben Gruß Shakra