So lasst uns ...
von Hausmann aus der Kategorie Gedichte zum Nachdenken
und wurde am 05.06.2010 um 22:00:00 eingetragen.
Wo bleibt der Mensch, der spricht, ohne zu irren,
mit Klarheit sie erzählt, in all den Wirren.
So klar, dass in des Bürgers treuem Herz,
verbrennt der Obrigkeiten Lügenschmerz.
Der frischen Glauben bringt in unsren Tagen,
um einen neuen Anfang wohl zu wagen.
Mag solch ein Weg auch voller Stein und Müh,
und schuften Jung und Alt, von spät bis früh.
Lasst uns doch all den Selbstbetrug vergessen,
an neuen Taten lasst uns alle messen.
Helft zu verbrennen, ihren Lügenstein,
der seine Macht dem Geld, verdankt allein.
Oh gebt dem Bürger die Lebendigkeiten,
die unser Land aus totem Schmutz befreiten.
Gebt uns zurück, der Freiheit höchstes Gut,
dass durch die Gier des Mammons liegt im Blut.
Wer will die dunkle Wirklichkeit hier sagen,
die halbe Wahrheit mit ins Grabe tragen.
Übt sich ein grauer Bonze in Kritik,
vergeben wir ihm seine Politik.
Sonst lässt die Geldsucht unsre Seelen sterben,
und Machtgier alle Menschlichkeit verderben.
Wer auf den falschen Pfaden weiter flieht,
eh nur die alten Trümmer vor sich sieht.