Sie wünschte sich nur Liebe
von Ursula Schittenhelm aus der Kategorie Seelenschmerz
und wurde am 02.09.2011 um 09:30:00 eingetragen.
Ich finde keine Ruhe mehr,
ich wünsche mir so sehr,
dass du allein nur mir gehörst
und nicht die Andere betörst.
Doch du hast mich nur ausgelacht,
es hat dir gar nichts ausgemacht,
"Ich lieb dich nicht" mir ins Gesicht zu sagen;
es war, als würdest du mich schlagen.
Ich wünsche mir, ich hätte jetzt die Kraft,
um dir zu sagen:
"Ich will dich nicht mehr sehen".
Doch wenn du mich in die Arme nimmst,
ist es um mich geschehen.
Du spielst mit mir, wir wissen es doch beide,
du machst auch gar kein Hehl daraus,
und obwohl du weißt, wie sehr ich leide,
machst du dir einen Spaß daraus.
Du liebst mich, doch das ist nur körperlich,
denn nur dein Körper ist noch hier.
Doch nicht mehr lang,
dann ist auch er nur noch bei ihr.
Ich gieß ein letztes Glas mir ein,
nur etwas bitter schmeckt der Wein.
Als Letztes kommt mir in den Sinn,
dass ich nun wunschlos glücklich bin.
Allein ein Wunsch noch bliebe,
es wäre schön, wenn auf den Grabstein einer schriebe:
Sie wünschte sich nur Liebe
© Ursula Schittenhelm