Schnitt

von Einzelkämpfer aus der Kategorie Verzweiflung
und wurde am 09.01.2011 um 03:21:00 eingetragen.

Der sanfte Stahl auf meiner Haut,
kalt und hart wie Eis ist er,
und doch so weich wie Butter.

Fester drücke ich die Spitze
In mein weißes Fleisch hinein,
und langsam ziehe ich die Klinge
meinen Körper hinab.

Ein kleiner Schnitt nur,
kaum zu sehen,
ich muss es tun, es geht nicht mehr,
das Leid gewinnt die Oberhand,
ich muss es tun, sonst bleibt es drin.

Es muss heraus, und langsam sickert,
warmes Blut, in Reinheit schön,
und wenn der letzte Tropfen fällt,
dann bin ich endlich glücklich,
dann bin ich endlich frei.


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