P h a n t a s t i s c h

von Mabel aus der Kategorie Gedichte über Menschen
und wurde am 21 February 2008 um 11:54:22 eingetragen.


Fühlte mich nicht angesprochen / von diesen Wünschen und Gefahren
die offenbar in manchem Kopf / schon beinah selbstverständlich waren …

Zu pathetisch und gediegen / sah ich sie - die Träume wiegen
die ja doch unmöglich scheinen / wenn´s nicht beide redlich meinen …

Dem einen ist der Weg zu weit / was im Traume denkbar scheint
dem andern ist greifbar nah / was noch immer nicht geschah …

Mir liegt es nicht - dies Welttheater / mit vermeintlichem Gott-Vater
der die Instruktionen gibt / sofern man sich vermeintlich liebt …

Meistens haben Wunschgebaren / die allesamt phantastisch waren
ein unmerkliches Aufgebot / das Vakantes zudem bot …

Die ursprüngliche Sicherheit / die es plötzlich anders meint
macht in Windeseile klar / wie verschroben vieles war …

Weit vom Augenblick entfernt / der die Wirklichkeit begehrt
oder Treffer haben kann / für die Dramaturgie beim Mann …

Maßgeblich ist nichts geschehen / bloß - verrückter anzusehen
nahm es auch viel Stunden ein / voll Erwartungen und Schein …

Welche nachts Fluidum bringt / und das Sternenmeer besingt
aber exzessiv und weit / schwelgen lässt - die Einsamkeit …

Denn - auch zwei - die total teilen / sah ich schon die Klingen feilen
die Wohlverdientes stückeln sollten / das sie nicht behalten wollten …

Copyright: Mabel Poercy / Düsseldorf 2008


Kommentare

Es gibt noch keinen Kommentar zu diesem Gedicht

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.