Oktobernacht mit Orion
von fleur aus der Kategorie Gedichte zum Träumen
und wurde am 20.10.2009 um 14:50:00 eingetragen.
Oktobernacht mit Orion
Steh in der Oktobernacht,
früh am Morgen ist es schon,
und sehe, über mir hält Wacht
mein heißgeliebter Orion.
Von Zeus einst in den Himmel gebannt,
muss er jetzt da oben stehn,
wie ein Prunkgemälde an der Wand,
herrlich, ist er anzusehn!
Mit seiner imposanten Statur,
dem Gürtel und dem Schwert daran,
gibt er eine prächtige Figur,
mit Beteigeuze und dem Rigel-Stern.
Zu seinen Füßen ich den Hasen sehe,
als Orions Jagdtrophäe.
Zu seiner Rechten – von ihm aus gesehn -
treu seine beiden Hunde gehn.
Der große mit Sirius, blauem Riesenstern
der kleine mit rötlichem Prokyon, fern.
Schräg über ihm die Zwillinge ziehn
mit Kastor und Pollux, vor’m Fuhrmann fliehn.
Dessen Kapella funkelt uns an,
dann folgt auch schon Stier mit dem Aldebaran.
Aus diesem, Rigel, Sirius, Prokyon,
Pollux und Kapella, weiß man schon,
- nun bekommt jetzt keinen Schreck -
besteht das riesige Wintersechseck!
Kommentare
Es gibt 2 Kommentare zu diesem Gedicht
fleur schrieb am 22.11.2009 um 12:18 Uhr folgenden Kommentar:
Liebe Flow, freut mich, dass dir mein Sterngedicht gefällt. Ich schaue jeden abend in den Sternrn himmel und such dir mir bekannten Sternbilder. Mein Lieblingsstern ist Wega, Sternbild Leier,in China Zhinü, die Weberin genannt.
Lieben Gruß fleur
Flow schrieb am 20.11.2009 um 18:59 Uhr folgenden Kommentar:
Liebe fleur,
das ist echt mega-galaktisch. Super. Liebe Grüße * Flow