Neulich

von Mabel aus der Kategorie Sonstige Gedichte
und wurde am 21 February 2008 um 11:47:02 eingetragen.


Das wolltest du bestreben / wie jedermann zu leben
und hast dann doch bereut / anstatt dich mitgefreut.

Die Jahre sind vergangen / dein Glaube zu befangen
um offen an zu klagen / was manche mit dir wagen.

Dem Himmel ist´s entwichen / wo viele Sterne glichen
dem Traum vom Überfluss / der niemals enden muss.

Du liegst des nachts alleine / meisterst oft zum Scheine
die Akzeptanz dazu / doch weniger als Clou.

Im Stillen ist es ärmlich / wenn nicht gar erbärmlich
wie du hasserfüllt / die Liebe abgekühlt.

Und hast doch keine Ruhe / in diesem Starkgetue
jeder sieht´s dir an / wie es ergreifen kann.

Das Gegenteil von Treue / ertrinkt in dieser Bläue
mit der du Tag und Nacht / den Hampelmann gemacht.

Es ist dir anzusehen / was mit ihr geschehen
das lässt dir keine Gnade / du drehst zur Zeit am Rade.

In dem du aussichtslos / bist - die Richtung los
an der du so besessen / dein großes Glück gemessen.

Sie sagte dir, er wär´ / vielleicht kein Millionär
doch sicherlich erfahren / durch menschliche Gebaren.

Wenn ihr nach Innigkeit / bei dir verging die Zeit
hat er bereits geklungen / als hätte sie´s errungen.

Das ganze Glück für zwei / nur du bist nicht dabei
das möchtest du nicht glauben / beginnst dir Lust zu rauben.

Vergib es ihr doch eher / statt künftig immer mehr
die Leere auszuloten / mit den geballten Pfoten.

Neulich war mit einer / auch die Leistung kleiner
und lachend sah sie hin / auf dein geplatztes Kinn.


© Mabel Poercy / Düsseldorf


Kommentare

Es gibt noch keinen Kommentar zu diesem Gedicht

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.