Mike

von Dornröschen72 aus der Kategorie Abschied von Mensch und Tier
und wurde am 27.08.2009 um 19:25:00 eingetragen.

Als ich was suchte und nicht gleich fand,
mogelte sich plötzlich eine kleine Muschel in meine Hand.
Sie erinnerte mich an Sonne, Meer und Strand,
und an ein paar Tage auf dem Rügener Land.
Das erinnern fällt mir heute schwer,
denn mein damaliger "Herbergsvater" lebt nicht mehr.
In jungen Jahren wurde er aus dem Leben grissen
und meine Schwester fühlt sich deshalb besch.....
Beide führten damals das kleine Gut,
erweckten es zu Leben mit viel Arbeit und Mut.
Morgen wird mein Schwager zu Grabe getragen
und schon heute höre ich viele, die den Verlust beklagen.
Wir nehmen Abschied von einem ganz besonderen Mann,
den man viel zu früh aus unserer Mitte nahm.
Die kleine Muschel soll der Begleiter seiner Seelenreise
sein,
den ich leg sie ihm mit auf den Blumenhain.


Kommentare

Es gibt 4 Kommentare zu diesem Gedicht

Dornröschen 72 schrieb am 01.10.2009 um 00:38 Uhr folgenden Kommentar:
Hallo mittendrin, Verlust ist immer "Scheiße" - wenn ich das so sagen darf!! Der Mensch und selbst die Nerven - alles läuft konvorm - also außer der Gerade, außer der Norm oder der Regel - und manchmal läuft der "Mensch" - aber die Seele ist so was von tot - da sind einfach mehr keine Empfindungen - keine innerlichen Regungne mehr?! Weist Du - und andere - selbst Angehörige merken es nicht - sehen nur den lebenden Mensche - und nachts oder allein ist er allein!!!!!!!!!!!! Hundert oder tausend Jahre allein!!!!!!!!!!!!!!! Weist Du, mein Schwager hat immer so 2580% gelebt. Er war toll - präsent - lieb - laut - anschmiegsam - toll und alles - gute - was man einem Menschen nachsagen kann! Ich hab ihn nicht geliebt - nein nur als "Bruder" - Mann meiner Schwester! Aber er war 43! Ich trage echt schwarz - nur für ihn! Wie gesagt, die "Besten - gehren zuerst"!!!!!!!!!!!!!!!!!! Leider


mittendrin schrieb am 01.10.2009 um 00:00 Uhr folgenden Kommentar:
hallo dornröschen, bei mir mein bruder, meine beste freundin und ein guter freund, es ist für keinen leicht, wenn ein anderer geht, der einem nahe stand, bitte komm auf pn , dann gern mehr nur wenn du es willst deine chris


Dornröschen 72 schrieb am 30.09.2009 um 23:34 Uhr folgenden Kommentar:
. Hallo Chris, danke für Deine Worte. Ich hab mit diesem Gedicht den Verlust meines Schwagers verabeitet. Es war 43 Jahr jung (zehn Jahre jünger als ich)! Ein Mann, der immer über 250% gelebt hat. Er trat in einen Raum und war präsent! Manchmal hab ich ihn dafür gehaßt! Und heute wein ich um diesen Mann - und was meine kleine zehn jahr jüngere Frau getroffen hat. Gruß Dornöschen72


mittendrin schrieb am 30.09.2009 um 23:08 Uhr folgenden Kommentar:
hallo dornröschen, wie schön du all deine gedanken in worte legst, ja frag nicht , ich weiß wie du, deine schwester und alle die ihn mochten und liebten fühlen, ich selbst habe 2009 schon drei menschen lebewohl gesagt und sie standen mir nah, sogar sehr nah deine chris eines weiß ich jedoch genau, keiner von allen würde wollen, dass die die zurückbleiben sich selbst aufgeben auch wenn man es nicht in worte zu fassen vermag, find ich sie um den schmerz anders zu verarbeiten, es hilft so unglaublich, darüber reden ist so wichtig auch wenn man denkt man kriegt kein wort heraus, es geht

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