Mein allerliebster Kaffeepott
von Twity-Autor aus der Kategorie Leben Lebenserfahrung
und wurde am 17.01.2012 um 16:31:00 eingetragen.
Mein allerliebster Kaffeepott
Mit dir teil' ich die schönsten Stunden,
ich mag dich duftend und auch heiß.
Hat mich der Alltag arg geschunden,
dann brauch' ich dich um jeden Preis.
An keinem Tag will ich dich missen,
du bist der Motor meiner Kraft.
Dann hat das Schicksal dich entrissen
und ich bin traurig und geschafft.
Nun stehe ich vor deinen Scherben,
der Anblick tut mir höllisch weh.
Ach, wären es nur kleine Kerben,
dann wär der Katzenjammer Schnee.
Mach's gut, mein lieber Katzenpott
und habe Dank für dreißig Jahre.
„Jetzt brauch' ich Kaffee zum Boykott!“
Verzicht? Oh nein, oh Gott bewahre.
So greife ich zum Küchenschrank,
doch keiner will mir recht gefallen.
Ein wenig ist das Herz noch krank,
dann höre ich das Wasser wallen.
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Twity, 17.01.2012
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Kommentare
Es gibt 2 Kommentare zu diesem Gedicht
Irene Kathleen schrieb am 17.01.2012 um 20:32 Uhr folgenden Kommentar:
Hallo Twity
Das Gedicht ist von Anfang bis Ende rund.
Vielleicht magst Du Dir eine Stellen noch mal ansehen.
Ich bin beim Lesen und Verstehen an folgender Stelle hängen geblieben:
"Dann hat das Schicksal dich entrissen
und ich bin traurig und geschafft."
Dort hab ich die Kurve von toll zu traurig nicht geschafft.
Ein Doch zur Einleitung und noch was Klagendes zum Schicksal würde den Übergang besser verdeutlichen. Hat man den erst mal ist alles wieder flüssig und verständlich.
Das war mein Empfinden zu Deinem wirklich gelungenen Gedicht :)
Liebe Grüße Irene Kathleen
chris1 schrieb am 17.01.2012 um 20:08 Uhr folgenden Kommentar:
spitzen zeilen zum kaffee
lgr.chris
mhhhhhhhhhhhhh wie das duftet