Mein Tod
von Luca79 aus der Kategorie Tod
und wurde am 08.08.2010 um 21:21:00 eingetragen.
Tote erschrecken mich nicht,
Friedhöfe machen mir keine Angst.
Jedes Messer ist ein Spielzeug, jeder Strick ist ein Kuscheltier.
Jede Tablette ist ein Bonbon.
Der Tod ist mein Gefährte , er läuft neben mir her.
Seine Augen starren mich an, sein fleischloses Gesicht grinst mich an.
Seine kahlen Knochen klappern, stören meinen Schlaf.
Seine Sense blendet meine Augen.
An der großen Schlucht der Verdammnis gibt er mir einen Stoß.
Mit lautem Schrei falle ich. Schlage auf.
Meine Knochen brechen, überall ist Blut.
Der Tod reißt mir mein noch schlagendes Herz aus der Brust.
Es ist noch warm.
Zitternd halte ich es in meinen Händen. Fange an es zu essen.
Es würgt mich,mein Gekotztes wird mir als Erfrischung gereicht.
Meine Gedärme beginnen sich zu entwinden, verlassen meinen Körper.
Alles liegt vor mir.
Mit beiden Händen stopfe ich alles in meinen Mund.
Ich erlebe meinen eigenen Tod.
Ich erleide große Qualen.
Kommentare
Es gibt 3 Kommentare zu diesem Gedicht
Miley schrieb am 07.02.2011 um 18:47 Uhr folgenden Kommentar:
Irgendwie Gruselig aber das ist dir supergut gelungen!!!;-))
LightningThunder schrieb am 29.09.2010 um 20:25 Uhr folgenden Kommentar:
Ich kann mich nicht satt dran lesen, hat mir beim ersten mal schon super gefallen.
Jessica schrieb am 16.08.2010 um 13:18 Uhr folgenden Kommentar:
find das echt gut geschrieben ;)
man merkt du hast talent! :)