Märchen

von Angel58 aus der Kategorie Sonstige Gedichte
und wurde am 04.06.2010 um 12:01:00 eingetragen.

Weißt du wo die Zwerglein leben?
Wo sie Kräuter suchen und Stoffe weben?
Da wo der Bergwald so schnell schon dunkelt,
wo`s in den Zweigen wie Perlen funkelt,
wo Spinnen klebrige Netze weben
da sollen Kobolde und Zwerge leben.

Im Winter wenn`s abends schneite und fror,
saßen wir um`s warme Ofenrohr.
Wir lauschten mit roten Apelwangen
was die Ahne erzählte von Drachen und Schlangen,
von Hexen und weißen Nebelgestalten,
von Zwerglein die unter der Erde walten.

Huh, wie`s einem da gruselte und fror,
und wie man sich manchmal in Träumen verlor.
Wir sahen den Fels auseinander spalten
und kleine rotgemützte Gestalten.
Vergessen waren Zeit und Stunde
und wieder tat ein Märchen die Runde.

Da liefen die Zwerglein schön in der Reih`
und Glühwürmchen leuchteten ihnen bei.
Lustig singend, den Sack auf den Rücken,
ja, das könnte mich auch entzücken,
um bei dem kleinen Völkchen zu wohnen
dacht`mir. das würde sicherlich lohnen.

Und wenn du`s nicht glaubst,
ja was soll ich dir sagen,
geh in den Wald, geh selber mal fragen.
Und lasse auch dein Kerzlein zu Haus
das weht dir ja nur im Winde aus.

Lauf aber sachte wie ein Mäuschen,
und schleiche ganz leise um ihr Häuschen.
Betret aber lieber nicht ihren Raum,
dann nämlich erwachst du und aus ist der Traum.
Und es würde dir nicht mehr gelingen
in deinen Träumen dich einzuspinnen.


Kommentare

Es gibt einen Kommentar zu diesem Gedicht

Essy schrieb am 14.01.2012 um 10:39 Uhr folgenden Kommentar:
Ah, i see. Well that's not too tircky at all!"

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