Lebenskampf

von Coeur aus der Kategorie Leben Lebenserfahrung
und wurde am 16.12.2009 um 19:50:00 eingetragen.

Flackernde Lichter der Hoffnung in mir,
Beleuchtet die Schwärze der Nacht!
Ich will es fassen, das schlafende Tier,
Noch schöpft es keinen Verdacht.

Seht nicht auf die tödlichen Krallen,
Befleckt mit ängstlichem Blut,
Die Augen, dem Teufel verfallen,
Besiegt allein euer Mut.

Ergreift die Lanze des Schmerzes,
Führt sie mit Kraft und Vertrauen,
Zielt auf die Tiefe des Herzes,
Wo sich Hass und Bosheiten stauen.

Schwarzes Blut an meinen Händen,
Die Augen tränen von uraltem Staub.
Sehnsucht verkohlt in erlischenden Bränden,
Meine Seele ist leer, mein Herz ist taub.

Noch glüht der Docht eines inneren Lichts,
Wartend auf den entscheidenen Windstoß,
Der es anfachen oder auslöschen kann.
Ich stehe mitten zwischen allem und nichts,
Zwischen Staub und Wunden groß,
Zwischen Ende und dem, wo alles begann.




Man muss dazu sagen, dass dieses ja sehr düstere Gedicht aus einer Zeit stammt, in der ich in einer psychischen Krise steckte. Das ist jetzt ein Jahr her, aber es geht mir wieder so gut wie nie!!
Trotzdem hilft mir die Auseinandersetzung mit Dingen wie diesem Gedicht, auch alte Wunden vernarben zu lassen, die Narben zu akzeptieren und mit ihnen zu leben.


Kommentare

Es gibt noch keinen Kommentar zu diesem Gedicht

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.