Leben und Tod

von Dragonsoul aus der Kategorie Sonstige Gedichte
und wurde am 10 February 2008 um 15:27:27 eingetragen.



Warum bist du gegangen
Und nicht ich an deiner statt?
Deine Worte werden nie verhallen
Du warst so müde und matt

Leben wolltest du nicht mehr
Wolltest es so sehr
Für immer gehen
Deinem Schöpfer endlich gegenüber stehen

Ich habe dich so lieb
Und doch war es kein Hieb
Denn ich verstehe dich
Doch vermissen werde ich dich

Die Erinnerung wird immer bei mir sein
Mein Herz, für immer dein
Du bist mir so nah
Jetzt sehe ich erst klar

Es war an der Zeit
Jetzt darf ich nicht traurig sein
Doch ohne dich bin ich einsam und leer
Ich sehne mich nach Fülle, nach mehr

Ich kenne deinen Schöpfer nicht
Dein Gott, in deinem Herzen das strahlende Licht
Hoffnung, das gab er dir immer wieder
Und du sangst immer wieder seine Lieder

Die Lieder machten dich frei und froh
In den letzten Stunden warst du sorglos
Erzähltest mir von deinem Leben mit ihm
Die Fülle, das Vollkommene in ihm

Ich war neidisch auf dich
Selbst im Tod warst du Glücklich
Hattest so große Schmerzen
Doch nur Vorfreude in deinem Herzen

Und ich war traurig und leer
War einsam und fiel immer mehr
Ich konnte mich allein nicht mehr halten
Und jetzt verließt du mich auch

Ich wusste nicht was ich tun soll
Und dein Leben war selbst im Tod ausgefüllt
Du hast mich nicht gehen lassen
Erzähltest immer mehr von ihm, deinem Glück

Du warst dir sicher,
Er holte dich ab
Doch die Zeit wurde knapp
Wo blieb er?

„Er ist da“
das war dir die ganze Zeit klar
aber mir nicht
denn ich kannte ihn damals nicht

Er hält seine Versprechen
Er lässt dich nie mehr los,
ergreifst du einmal seine Hand
Das war das was du mir als letztes mitgabst

Und ich ergriff seine Hand
Und nun gehen wie jeden Schritt zusammen
Jetzt kenne ich deinen Gott
Er beschützt mich

Ich kenne ihn dank dir
Alles verdanke ich dir
Deine Zuversicht in ihn im Tod
Dein Glaube und er nahmen mir alle Not

Er holte nicht nur dich
Sondern auch mich
Seither habe ich ihn nicht mehr hergegeben
Und seither kann ich erst wirklich leben

Ich falle nicht mehr
Sondern stehe mit beiden Beinen auf dem Boden
Und wenn ich stolpern sollte
Ist er da und fängt mich auf


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