Läuterfeuer
von Einzelkämpfer aus der Kategorie Freiheitsgedichte
und wurde am 28.12.2010 um 17:20:00 eingetragen.
Der Duft des Öles steigt empor,
und kitzelt meine Nase,
um meine Füße bildet sich
Die wohlriechende Pfütze.
Ein scharfes, feines Zischen,
die Flamme rot und warm,
und langsam sinkt das Holz zu Boden,
ein Komet ist’s in der Nacht.
Und plötzlich ist es auf dem Grund,
ein Aufschlag, kaum zu hören,
und einen Herzschlag später,
da lodert das Inferno auf.
Die Flammen steigen an mir hoch,
verbrennen mir die Haut,
sie läutern mich, so schön rein,
und tragen mich weit fort.
Und wenn dann das Inferno
mein schuldig‘ Haupt erreicht,
fällt alle Kälte von mir ab,
dann steigt das Glück empor.
Am Ende ist von meinem Leib
nichts mehr da als Asche.
Und mein Herz, zu Staub verbrannt,
das lässt mich endlich ziehen.
Kommentare
Es gibt 2 Kommentare zu diesem Gedicht
Einzelkämpfer schrieb am 28.12.2010 um 21:33 Uhr folgenden Kommentar:
@Billie
Ja, jedes einzelne ist von mir. Ein Stück meiner Seele, wenn man so will ;) Ich würde nie vorsätzlich die Arbeit eines anderen als meine eigene ausgeben.
Billie Jean schrieb am 28.12.2010 um 21:03 Uhr folgenden Kommentar:
Sind das gedichte, die du selbst schreibst??