Im Schlosspark zu Trippstadt
von Hukwa aus der Kategorie Natur
und wurde am 14.01.2012 um 09:12:00 eingetragen.
Der Wind geht leise wie mein Atem
Nebliges Abendlicht liegt über sommerlichem Park
Blutrotes Leuchten zwischen Busch und Bäumen
Glutrot verworrenes Schäumen
Schwebt leuchtend in der Abendwende
Die Eberesche glüht
Wie Augen erscheinen die Fenster im Schloss
Erzählen von
Triumph Sieg und Gelingen
Dennoch
Sind sie nur die zeugen von
Vergehen und Zerrinnen
Ich steig auf und schwebe mit lichten Ätherschwingen
Ein Glockenschlag durchbricht die Stille
Aus tausend Ebereschenfrüchten
Spür ich das Gott mich anstarrt
O Wesen das in jeder Pflanze lebt
O Kraft die in uns Menschen webt
Die nun im Abendrot versunken
Einen Blick in die Ewigkeit gewährt
Genährt von einer einsamen Stunde.
Kommentare
Es gibt 2 Kommentare zu diesem Gedicht
hukwa schrieb am 19.01.2012 um 10:02 Uhr folgenden Kommentar:
danke, für die freundliche begrüssung.
Joneda schrieb am 14.01.2012 um 17:33 Uhr folgenden Kommentar:
Willkommen Hukwa,
der Natur seinen Respekt zeugen,
sehr gut beschrieben,
habe auch einen Blick auf Deine Website gewagt,
wow, unendlich viel zu erzählen hast Du.