Im Abendwind...
von angino aus der Kategorie Seelenschmerz
und wurde am 17.01.2012 um 09:21:00 eingetragen.
Sterne verlieren ihren Schimmer,
der Sonnenglanz sich verabschiedet,
Wolken ziehen in Dunkelheit,
nur der Mond zeigt sein Licht umfriedet...
Es ragen geheimnisvolle Trauerweiden,
vor dem kleinen Ortsfriedhof,
umgeben von tiefschwarzen Krähen,
nur Grablichter leuchten im Abendwind rot...
mit leichten Federn fliegen Engel,
sie fliegen über Gruften hinfort,
wärmend wachen sie wie Jäger,
über diesen friedlichen Ort..
doch neue Menschen gewinnt man,
muss mit ihnen Verluste tragen,
das Ständige an sie denken,
verborgen im tiefsten Herzen vergraben...
das Verlorene lebt weiter in uns,
nun allein neue Welten besteigen,
so sind die Seelen im fernen Geiste,
zur anderen Seite sie sich neigen...
still der Blick im Abendwind,
sitzend unter einem Baum,
Sehnsucht bringt der Wind mit sich,
öffnet den Himmel für einen Traum...
angino...
Kommentare
Es gibt 2 Kommentare zu diesem Gedicht
angino schrieb am 02.02.2012 um 14:30 Uhr folgenden Kommentar:
Danke fürs Kompliment...es ehrt mich sehr.
odin schrieb am 01.02.2012 um 12:09 Uhr folgenden Kommentar:
ich könnte mich in deine gedichte verlieben, glg odin