Ich tanz für mich alleine

von Lisa_Baumjohann aus der Kategorie Gedichte zum Nachdenken
und wurde am 02.11.2008 um 14:36:00 eingetragen.

So vieles rauscht an mir vorbei.
Ich mach mir Luft und atme frei,
Doch die Sonne will einfach nicht untergehen
Und die kleinen Momente mit dir
lassen mich nicht mehr los,
denn sie taten so gut.


Ich tanz für mich allein
Und die Zeit verfliegt.
Kannst du die Melodie fühlen?
Dann dreh die Musik auf
Und fühl wie sie sich zu bewegen scheint.
Sie wird dich verzaubern.
Sie nimmt dich mit
In eine andere Welt.
In der du Raum und Zeit vergisst
Und dich fallen lassen kannst.


Ich träume davon am Strand neben dir zu laufen.
Den Sand unter den Füßen zu spüren.
Das Rauschen des Meeres will ich nur noch einmal hören
Und die Sonne leise untergehen sehen.
Denn dann weiß ich sie wird wieder aufgehen
Solange ich dort bin und auf sie warte.
Noch einmal will ich dort sein.
An diesem Ort, wo die Probleme sich in Luft auflösen
Und alles einen Sinn zu haben scheint.


Doch ich weiß dass ich aufwachen muss
Aus meinen Träumen, die mich verfolgen
Und mir die Kraft rauben
Nach vorne zu blicken,
In mein Leben.
Denn es hat längst begonnen
Und ich bin mittendrin.


Immer wenn was neu beginnt,
sagt auch etwas in mir: das war’s.
Und ich weiß die Zeit wird nicht wiederkommen
Doch ich weiß, es hat sich gelohnt.
Und ich dreh mich lieber um
Und die Musik auf.
Fast schon wie gewohnt.


Und je mehr die Zeit in Geschichte übergeht,
so werden auch meine Zukunftsbilder blass.
Ja, in die Zukunft sehen, das will ich nicht.
Denn ich bin dort, wo unsere Hoffnung
langsam dahinschwindet.
Und ich weiß sie wird untergehen
Am Strand meiner Träume,
im endlosen Ozean der Tränen.



Ich tanz für mich allein
Und die Zeit verfliegt.
Hörst du die Noten wenn sie spielen?
Lies zwischen den Zeilen
Und du wirst merken,
du fühlst dich federleicht.
Alles bewegt sich so im Takt
Und du fängst an die Welt
für eine Weile zu vergessen.


Und vom Bild der Töne gestreift,
mal ich den Tag an und suche mir Halt.

Ist das vielleicht ein Rettungsboot?
Oder nur der Ast nach dem ich greif’?


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