Ich bin ein junger starker Mann (Lang)
von Blume30 aus der Kategorie Trauer
und wurde am 26.01.2010 um 15:56:00 eingetragen.
Ich bin ein junger starker Mann, der auf dieser Welt
doch alles kann!
*und starrst du mich weiter noch so an, dann schlage
ich dich zusammen du alter Mann,
was denkst du dir denn wer du bist, du mit deinen
Falten im Gesicht*
Ich gehe fort und lass den alten liegen, irgendwann
werde ich den noch kriegen.
Steige in mein Auto ein, denn dort kann ich der größte
sein.
Fahre mit viel Gas jetzt in der Stadt herum, langsam
fahren, finde ich dumm.
Ich will hier raus und auf die Autobahn, der Ort an dem
ich ungebremt aufs Gas
gehen kann. Jetzt wird auch noch die Ampel rot und es
gibt nen großen Knall,
weil diese dumme Frau nicht in den Spiegel schauen
kann.
*du dumme Kuh, Mensch steig jetzt aus, ich lasse meine
Wut nun an dir aus*
Die Tür geht auf, und sie kommt raus, ja sie sieht wie
ein Boxer aus.
Das Gesicht geschwollen, die Augen verheult, aber mein
Auto ist nun auch verbeult.
Sie kommt näher und ich sehe gut, aus ihrem Mund tropft
langsam Blut.
Das kann gleich noch mehr jetzt sein, fällt ihr keine
gute Entschuldigung ein.
Sie kniet sich vor mir und fängt das heulen an, was ich
gar nicht jetzt gebrauchen kann.
Ein kleines Mädchen kommt heran zu ihr und schaut mich
an und sagt zu mir.
*bitte Onkel lass Mama doch in Ruh, sie will doch
einfach nur mal glücklich sein,
drum gehen wir nie wieder heim. Wir fahren jetzt nun
ganz weit weg und suchen
für uns ein gutes versteck, wenn du Papa siehst verrat
uns nicht, versprich mir dies nun ins Gesicht*
Du kleine Göre, was willst du mir denn damit sagen, wer
soll den Schaden denn nun bezahlen?
Viele Menschen stehen nun herum mir wird die Sache
jetzt zu dumm,
ich steige wieder in mein Auto ein, denn ich will jetzt
auch mal glücklich sein.
Fahre auf die Autobahn und gebe Gas so viel ich kann,
mein Auto so schnell und
schön soll an allen anderen vorüber gehen.
Ich ziehe durch und dann, es gibt nen rießen Knall,
wusste nicht das mein Auto fliegen kann.
Ein weiterer Knall und ich schlage auf, die Erlebnisse
in meinem Kopf nehmen ihren Lauf.
*Ich sitze im Keller in einem dunklen Loch, mein ganzer
Körper schmerzt auch noch,
Die Bestrafung des Tages hat mir so weh getan, weiß
nicht wohin ich gehen kann. Man hat mir immer wieder
weh getan, etwas für das ich gar nichts kann. Doch ich
bin genauso geworden, die Erfahrung meiner
Kindheit hat mich verdorben. Jetzt gehe ich fort, ich
spüre es ganz tief in mir, mir wird so kalt
und ich erfrier. Möchte noch um Verzeihung bitten,
allen Menschen auf dieser Welt, denn niemand es
verdient, das er das Böse kennt