ICH BIN ERST VIER
von Flora von Bistram aus der Kategorie Seelenschmerz
und wurde am 11.02.2010 um 12:30:00 eingetragen.
Deine großen Hände
greifen nach mir.
Du weißt, es ist verboten.
Dein Mund sucht den meinen,
streift die kindlich warme,
weiche Haut,
den kleinen, festen ,
geschlossenen Mund.
Tastet sich
über den ganzen Körper.
Deine Hände streicheln, halten,
fühlen und suchen
in verborgenen Räumen
an meinem nackten Leib...
Was tust du,
was empfindest du?
Wenn du so stöhnst,
bekomme ich Angst.
Wenn du mich an dich presst,
fehlt mir die Luft zum atmen.
Und doch -
ich halte still.
Ich denke
du gibst mir Liebe,
statt Prügel.
Was weiß ich schon?
ICH BIN ERST VIER!
Dieses Gedicht ist das Leitmotiv meines Romans LEBENSSCHERBEN
FvB
Kommentare
Es gibt 3 Kommentare zu diesem Gedicht
flo schrieb am 16.02.2010 um 16:19 Uhr folgenden Kommentar:
Es sind meine Erlebnisse. Ich habe darüber das Buch LEBENSSCHERBEN geschrieben, man kann auf meiner Homepage darüber lesen
blabla schrieb am 16.02.2010 um 16:16 Uhr folgenden Kommentar:
hey hast du persönliche Erfahrungen mit sowas? so wie du es geschrieben hast scheint mir es so... ich gebs zu ich habe erfahrungen gemacht, sie werden mich ein Leben lang begleiten und ich muss damit klar kommen. es ist schwer zu ertragen und zu verstehen.. mir hat bisher noch keiner helfen können!!!
glg
Franzi
mittendrin schrieb am 11.02.2010 um 14:29 Uhr folgenden Kommentar:
ja flo, dieses thema hat mich auch schon öfter in meinen gedichten begleitet, eins was noch immer unter den teppich soll, obwohl er sich schon erhebt von den seelenschreienden kindern, die heute, oft schon erwachsen sind