Herbstleben
von Joneda aus der Kategorie Liebesgedichte
und wurde am 01.10.2010 um 21:26:00 eingetragen.
In mir wohnt der Tod,
der letzte Idiot,
am Suchen am Finden,
die Kräfte zu binden,
sie schwinden.
Das Lachen, das Weinen,
das Wiedervereinen,
Vermissen und Küssen,
nie mehr nur zu müssen,
was soll ich nur wissen?
Ich will es beenden
und trage auf Händen,
was einstmals doch war,
gar schimmernd und klar,
einfach wunderbar.
Der Herbst gibt ein Zeichen,
die Hände zu reichen,
ich lasse es fallen,
die Wolken, sie ballen,
das Grün am Verhallen.
Und baue aus Ästen,
und Laub eine Feste,
aus Staub eine Mauer
und Kraut von dem Bauer,
ein Lager genauer.
Ich weiß nicht warum,
und doch geht was um,
und hält mich am Leben,
die Hoffnung zu geben
ist niemals verlegen.
Momente zu spüren,
Natur zu berühren,
die Seele zu füllen,
den Herbstschein einhüllen,
das Feuer zu kühlen.
Kommentare
Es gibt 2 Kommentare zu diesem Gedicht
Joneda schrieb am 20.10.2010 um 18:08 Uhr folgenden Kommentar:
Manchmal muss man sich einrichten ;-),
auch wenn man weiß, dass man verliert,
vielleicht braucht man das ja,
um zu verstehen, wie wichtig manche Dinge sind.
;-) wünsch Dir was :-)
Lebensmut auf jeden Fall :-)
odin schrieb am 20.10.2010 um 16:07 Uhr folgenden Kommentar:
Hallo Joneda, dieses Gedicht - wahre Worte,- trifft meine seele. glg odin