Ganz für uns allein
von Anima aus der Kategorie heimliche Liebe
und wurde am 21.12.2011 um 23:13:00 eingetragen.
Der Mond scheint hell
Auf den klaren See.
Ich kann dich sehen,
so wunderschön.
Du setzt herüber
In deinem kleinen Boot,
Dein Lächeln so leuchtend,
so glühend rot.
Du schaust mich an,
ohne jegliche Gefühle.
Deine Augen erglühen
In einer starren kühle.
Wer verbirgt sich
Hinter dieser starren Maske?
Wer bist du
Von wem ich einfach nicht kann lassen?
Die Liebe zwischen uns
Scheint perfekt.
Ob auch von dir aus,
das weiß ich nicht.
Meine Finger suchen
Dein Gesicht
Meine Lippen liebkosen es
In dem schwachen Licht.
Du nimmst meine Hand,
versprichst mir dir Welt.
Du berührst meinen Körper
Und küsst ihn ganz sanft.
Doch das, was wir fühlen,
das ist falsch.
Von der Gesellschaft verbannt,
von der Welt geteilt.
Also führst du mich mit dir
In dein kleines Reich.
Auf den Grund des Sees
Zu sterben bereit.
Mein Körper sträubt sich
Vor dem nahenden Tod
Er windet sich hoch
Durch die wachsende Not.
Doch du hältst mich fest,
mit deinem schönen Körper.
Wir atmen das Wasser
Und alles wird schwerer.
Bald ist es vollbracht
Und wir werden sein
In einer fernen Welt
Ganz für uns allein.
Kommentare
Es gibt 2 Kommentare zu diesem Gedicht
Anima schrieb am 21.05.2012 um 21:25 Uhr folgenden Kommentar:
Dankeschön :)
Shyness schrieb am 18.05.2012 um 13:05 Uhr folgenden Kommentar:
OMG!!! WOW!! Echt tolles Gedicht! Es ist so wünderschön!!! Beim Lesen hab ich mir alles vorgestellt, was du geschrieben hast. :o
Echt Klasse!! LG Shyness