Fabel – Der Fuchs als Hühnerdieb
von Ulk von Ulkenhorst aus der Kategorie Fabel
und wurde am 08.02.2009 um 18:59:00 eingetragen.
Ein Fuchs der schnürte durch den Wald,
es war Nacht und ziemlich kalt.
Was zu fressen wollte er suchen,
er fand aber nichts und begann zu fluchen.
„Da geh ich eben zum Bauern hin,
in seinem Stall ist was zum Fressen drin“.
So ging er hin, er war nicht bange,
nahm ein schlafendes Huhn sich von der Stange.
Keiner hat’s bemerkt, das fand er schön:
„Da werde ich noch mal hingeh’n.
Ich bin ein Fuchs, ich bin so schlau,
hier hole ich mein Fressen weil ich mich trau.
Der Bauer hat’s gemerkt, er war viel schlauer,
er legte sich im Stall auf die Lauer
und als der Fuchs kam wieder rein,
schlug er mit dem Knüppel auf ihn ein.
Moral:
Die wohlverdiente Strafe hat der Fuchs bekommen.
Warum hat er auch das, was ihm nicht gehört genommen?
Jeden soll es wie dem Fuchs gescheh’n,
der fremden Eigentum kann nicht widersteh’n.
© Ulf Heimann, 2008