Engel und Teufel

von Yila aus der Kategorie Magische Momente
und wurde am 07.07.2010 um 12:59:00 eingetragen.

Einst ein Mädchen auf dem Dachfirst stand
trug schon ihr Leichengewand
mit jedem Blick,sie schwand
und schwand

Ihre Angst keine Bedeutung fand
sah in die Ferne, ein Blick wie Samt
verabschiedete sich von allen die sie kannt
allen die sie kannt`

Niemals wurde ihr ein Engel gesandt
roch alles nochmal und fand
niemand brauchte ihre Hand
ihre Hand

Sie fand ihre Seele war verbrannt
niemand das von Bedeutung fand
immer wurde sie erkannt
immer erkannt

Einst ein Mädchen auf dem Dachfirst stand
trug schon ihr Leichengewand
mit jedem Atemzug, ihr Lächeln mehr schwand
und schwand

Los, lass alle Sorgen los, spring mein Kind,
ich bin dein Floß
Trau dich, mein Kind, trau dich , na los
ich bin dein Floß, ich bin dein Floß

Vergiss den teufel, mit seinem Gezicht
Ich bin der, der die Wahrheit spricht
Lebe , o lebe und alles wird gut
finde in dir den Mut, den Mut

Nie wird sie vergessen, alles was sie erlitt
los Kind, gib dem Leben einen Tritt
Trau dich, nur trau dich , beende dein Tun
setze dem Leiden ein Ende nun

Höre nicht, Kind auf seine Lügen
er will dich nur trügen, er will dich nur trügen
Lebe, o lebe und nie wieder Schmerz
fass dir ein herz, ein herz


Kommentare

Es gibt 2 Kommentare zu diesem Gedicht

Claudia Embacher schrieb am 20.07.2011 um 20:07 Uhr folgenden Kommentar:
Du schreibst unglaublich tiefgehende Sachen, bin sehr beeindruckt, bist noch sehr "jung"...und Dein Herz weiß doch schon soviel...Alles Gute für Dich...


Joachim Weiser schrieb am 09.07.2010 um 08:53 Uhr folgenden Kommentar:
Suizidversuch Ein Mann stand auf dem Dach und rief die Polizei mit seinem Handy flugs herbei Und auch der Feuerwehr begann zu klagen er sein Begehr sein Leben gleich durch Springen zu beenden wenn nicht Lösungen sich fänden Das Ganze hat doch keinen Sinn Ich weiß nicht mehr warum ich noch am Leben bin. Und unten auf der Straße, seht doch her, sperrt man alles ab, auch den Verkehr. Da geht jetzt nichts mehr Das Fernseh\\\'n ist vor Ort Live meldet sich ein Mann zu Wort Er wäre jetzt „On Air“ sagt der Reporter Springen sie gleich schon? Sagen sie doch noch was noch hier in\\\'s Mikrofon Der Mann verwirrt von all dem Medienrummel und dem ganzen Menschengetummel am Ende doch sich ziert. Das sind halt nur Geschichten über de man könnt\\\' berichten Er wollt die Sat-Schüssel richten weil im dreiundneunzigsten Programm \\\'ne Sendung über Suizidversuche kam, aber die kam nicht so gut an. Und von dem üppigen Salär der Medienwelt zahlt er dann die Polizei und auch die Feuerwehr Manchmal muß man nicht gleich springen Es reicht schon, wenn\\\'s die Medien bringen.

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