Eine silberne Träne
von Joneda aus der Kategorie Seelenschmerz
und wurde am 30.06.2011 um 07:29:00 eingetragen.
Eine silberne Träne,
eine von denen,
die besonders wertvoll,
floss
und niemand konnte aufhalten,
was geschah.
Sie verbarg
sich leise,
im sprudelnden Bach
legte sich
auf die Nacht
der Träume.
Ich sah sie,
doch konnte nicht verhindern,
dass sie verloren ging.
Irgendwo
im tiefen, dunklen Wald,
dort, wo die Blumen
nahe am Baum stehen.
Auf einer Aue
so fein.
Doch an ihrer Stelle
wuchs ebenmäßig,
zart,
die Erinnerung.
Und immer wenn ich sie
besuchen ging,
lächelte sie still
und die Blumen
am nahen Baum
nickten mit ihren Köpfchen
und die Wolken
spendeten Schatten
unter den Blättern
der Riesen,
die, die dort immer
auf Dich warten,
fest verwurzelt,
unheimlich,
geheimnisvoll
und auf ihre Art und Weise
wahnsinnig schön,
so wie alles,
was man betrachtet
und nicht versteht,
aber doch liebt
Kommentare
Es gibt 2 Kommentare zu diesem Gedicht
chris schrieb am 07.07.2011 um 13:21 Uhr folgenden Kommentar:
das ist freude pur
die man hier lesen darf
deiner worter klang
wie lieblicher gesang
lgr. zu dir von mir
chris
Claudia Embacher schrieb am 30.06.2011 um 17:19 Uhr folgenden Kommentar:
Das geht tief unter die Haut! Wunderschön.....