Durch die Nacht ins Licht...
von Claudia Embacher aus der Kategorie Seelenschmerz
und wurde am 28.09.2011 um 15:06:00 eingetragen.
Als sie in tiefster Nacht erwachte,
so dunkel war's um sie herum,
kein Licht die Hoffnung ihr noch
brachte, es war so leer, so
furchtbar stumm...,
...da flossen viele, viele Tränen,
sie wurden schier zu einem Meer,
ihr unerfülltes Herzenssehnen,
es war so stark, es war so schwer,....
Die Nacht umfing sie zärtlich nur,
doch tröstete sie nicht,
die Tränen zogen ihre Spur,
bis in das Morgenlicht.
Erschöpft schlief endlich sie dann
ein, die Tränen waren fort,
ein Traum trug leise sie davon
zu einem fernen Ort,
dort traf sie den, der lang schon
ging, er schaute ihr ins Herz,
und strich mit unsichtbarer Hand
hinfort all ihren Schmerz!
Und als die Nacht gegangen war,
der neue Tag anbrach,
wurd' sie mit einem Lächeln und
Tränenspuren wach...,
die Nacht gab ihr die Chance zu weinen,
ganz unerkannt sich zu befrein,
nun kann des Tages Licht ihr scheinen,
...und sie des Lebens neu sich freun!
(CE, 28.09.2011)