Die ungeweinte Träne....
von Claudia Embacher aus der Kategorie Seelenschmerz
und wurde am 16.03.2011 um 17:13:00 eingetragen.
Der Tag fließt in die Nacht,
so manche Hoffnung,
die sich nicht erfüllte,
so mancher Traum,
der heute starb.
Leise kommt die Dunkelheit,
lautlos fließt der Tag in die Nacht.
Wer sieht sie schon,
Deine ungeweinte Träne?
Ganz still sitzt Du in Deinem
dunklen Zimmer, siehst nachdenklich
dem Sonnenuntergang
zu, sterbende Strahlen am schon
schwarzen Himmel,
starb so auch Dein Traum?
Das Schlagen der Uhr ist zu hören,
ansonsten schweigt die Welt zu
dieser Stunde. Kein Vogel singt,
ein schwarzes Tuch aus Seide
ist die Nacht, deckt alles zu, was an diesem Tag
geschah, was voller Leben und Gefühlen war.
Und...im Schutz der Dunkelheit macht
sie sich auf den Weg...Deine ungeweinte Träne!
Den ganzen Tag hast Du sie tapfer
zurückgehalten, für die anderen
hast Du die Maske der Starken,
der Unverletzbaren aufrecht erhalten,
nun fließt sie ....Deine ungeweinte Träne,
nun lässt Du all den Schmerz dieses Tages
aus Dir heraus!
Und ..so unsichtbar wie
Tag und Nacht sich berühren, beginnen Deine Verletzungen
leise zu heilen!
(CE, 16.03.2011)
Kommentare
Es gibt einen Kommentar zu diesem Gedicht
Shyness schrieb am 18.05.2012 um 22:13 Uhr folgenden Kommentar:
Mir gefällt es, wie du schreibst. Vor allem, weil du noch recht jung bist. Kompliment. Ich finde es wirklich gut. Eine kurze Frage: Kannst du dir vielleicht meine Geschichten durchlesen und die bewerten? Würde mich echt freuen. Na ja, klingt grad ein bisschen dumm, da ich ja viel älter bin als du. ;)))) LG Shyness