Die Tränen einer Rose....

von Claudia Embacher aus der Kategorie Gedichte zum Nachdenken
und wurde am 10.01.2012 um 19:00:00 eingetragen.

Die Tränen einer Rose,
die sieht die Menschheit nicht,
sie denkt, es sei der Tau nur,
der sich im Licht des Morgens bricht!

Dass heimlich sie geweint hat
in mancher langen Nacht,
dass ihr der Wind davontrug
so manches Blütenblatt,
dass ihre Dornen schützten sie vor
Verletzung nicht,
dies sieht kein Mensch auf Erden,
er sieht nur, wenn sie bricht!

Geknickt und schwer verwundet
senkt sie das müde Haupt,
und ihre schönen Blüten küssen der Erde Staub!

Und dennoch im Vergehen,
da wird ihr offenbar,
dass ihre große Schönheit der Menschen Freude war!

Und siehst Du Rosentau
im ersten Morgenlicht,
gib' acht, dass Deine Hand die Rose niemals bricht!

(CE, 10.01.2012)



Kommentare

Es gibt 3 Kommentare zu diesem Gedicht

Claudia Embacher schrieb am 11.01.2012 um 09:39 Uhr folgenden Kommentar:
Hallo, ihr beiden! Ich danke Euch ganz herzlich für Euren netten Kommentar! Wenn ich traurig bin, schreibe ich irgendwie die besten Sachen...sie kommen dann "authentischer" rüber, irgendwie.... :-)! Odin, schön, dass Du auch wieder dabei bist, lange nichts von Dir gehört! Werde auch mal wieder auf Deiner Seite "stöbern" :-) Claudia


odin schrieb am 10.01.2012 um 23:40 Uhr folgenden Kommentar:
Hallo Claudia - bin erst seit heute wieder auf dieser seite, dein Gedicht ist klasse, gefällt mir.. lg odin


nenner schrieb am 10.01.2012 um 21:41 Uhr folgenden Kommentar:
Hallo claudia. ein sehr schönes Gedicht. LG Nenner

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