Des Nachts
von Joneda aus der Kategorie Liebesgedichte
und wurde am 27.01.2012 um 02:52:00 eingetragen.
Des Nachts, wenn alle Sternlein steh´n,
dort hoch am Sternenzelt,
da kann nicht schlafen, kann nicht geh´n,
man still die Welt festhält,
erwacht und merkt wie schnell sie geht,
viel schneller als geglaubt,
sie gestern noch in Ruhe lebt,
doch heute schon geraubt.
Da hat man fein die Äuglein auf
und kann nicht glauben, was geschah,
doch ist das Wahrheit und der Lauf,
die Welt, sie ist schon sonderbar.
Des Nachts, wenn alle Sternlein steh`n,
dort hoch am Sternenzelt,
da kann nicht schlafen, kann nicht geh`n,
man still die Welt festhält.
Und da, es fällt die Sternenschnuppe,
eiskalte Nacht im Rauh,
ein Wunsch, ein Lied, die ganze Truppe
und hofft, verdrängt für lau.
Des Nachts, wenn alle Sternlein steh´n,
dort hoch am Sternenzelt,
ach, könnt´s nur in Erfüllung geh´n,
ach Du, Du große Welt.
Und klimmt dort wieder Hoffnung auf,
wie Kohle, die im Ofen zieht,
nimmt Dich auch wieder in den Lauf
der Welt, die täglich vor sich flieht
und bald schon sinken Augen nieder,
der letzte Schlag der Uhr getan
und ziehen schöne Träume wieder,
die Sterne leuchten winterwarm.