Der Tanz der Sterne....
von Claudia Embacher aus der Kategorie Liebesgedichte
und wurde am 27.02.2011 um 11:17:00 eingetragen.
Sterne möcht' ich tanzen sehn,
100 000 sollen fliegen!
Dies Gefühl soll nie vergehn,
will in Deinen Armen liegen!
In die dunkle Nacht hinein
soll der Liebe Lichte
strahlen, meine Sehnsucht
ist so groß,
Dein Gesicht, ich möcht' es malen!
Fliegen soll mein Herz Dir
zu, alles in mir ist ein Beben,
möchte hier und gleich im Nu,
tanzen, lachen, lieben...LEBEN!
Sterne möcht ich tanzen sehen
und im ew'gen Sternenreigen,
werden wir einander dann zärtlich
uns entgegen neigen!
Dies Gefühl, es ist so groß,
doch zu klein für Ewigkeit,
drum genießen wir die Zeit,
bis die Tür zum Sternentor
sich für uns dann wieder schließt...
und es fließt, all unser Gewesenes
in das Meer "Vergangenheit", ...
denn endlich ist auch Sternenzeit!
(CE, 27.02.2011)
Kommentare
Es gibt 2 Kommentare zu diesem Gedicht
Schokonuss schrieb am 28.10.2011 um 13:29 Uhr folgenden Kommentar:
Nach einer Weile stellte sich jedoch heraus, dass die Inselbewohner nicht Sascha, sondern ihren Papageien gemeint haben. „Betrübt“ war nun gar kein Ausdruck mehr für Saschas Zustand. So sehr hatte er sich erhofft, von der Insel wieder mit seinen Eltern herunter zu kommen. Mittlerweile entschieden sich die Männer, den Papageien frei zu lassen und sogleich flog er auch weg. Zumindest schien es erstmal so, denn nach ungefähr 30 Sekunden kam er wieder mit vollem Tempo angeflogen mit einem Stock im Mund und flog direkt auf die verschlossene Box zu und fast wie ein Profi konnte der Vogel die Truhe öffnen. Anstatt irgendetwas zu unternehmen, blieben die Bewohner regungslos stehen. Erst Saschas Flucht konnte sie wieder zum Bewegen bringen. Als Sascha schon fast in dem Boot saß, kamen ihm seine Eltern wieder in den Sinn. Trotzdem paddelte er schnell los. Er wartete, bis alle hinter ihm her waren und in Booten saßen. Dann bremste er schnell und wechselte die Richtung, um wieder an das Ufer der Insel zu gelangen. Obwohl er eigentlich vorhatte nicht noch einmal durch die Höhle zu gehen, musste er es jetzt wagen, um seine Eltern zu sehen.
Blitzschnell stieg er aus dem Boot aus und rannte durch den Höhleneingang. Lautlos und zügig durchquerte er die Gänge. Abzweigungen konnten ihn nicht aufhalten. Erstaunlicherweise kam er nie in einen plötzlich endenden Gang, obwohl er sich noch nicht wirklich gut orientieren konnte. Plötzlich stand er vor einem metertiefen Abgrund. Hinüberspringen konnte Sascha nicht, denn dafür war die Schlucht zu breit. Verzweifelt blieb er stehen und grübelte nach, was ihn noch retten könnte. In der Not klemmte er sich zwischen eine Felsspalte. Die Verfolger waren mittlerweile auch an der Kluft angekommen und sahen auch ein, dass man nicht ohne Weiteres dort hinüber kommen konnte. Da entdeckte einer von ihnen die Felsspalte. Als Sascha das mitbekommen hatte, hielt er die Luft an, sodass keiner sein Atmen hören konnte. Trotzdem war seiner Meinung nach alles vorbei. Als er versuchte sich noch weiter hinter zu zwängen, schob sich plötzlich ein riesiger Felsbrocken zur Seite. Dort erschien ein weiterer Gang. Augenblicklich verschwand Sascha in diesem. Erst ging er nur auf Zehenspitzen, aber dann rannte er, wie eine Schildkröte mit Turbo-Antrieb. Unaufhaltbar steuerte er die Gänge entlang. Von der Decke tropften Wassertropfen herunter, wie in einer Tropfsteinhöhle. Indessen hat sich der Höhleneingang wie von Zauberhand von alleine geschlossen. „Wirklich rätselhaft!“ sagte einer von Bewohnern der Insel. „Ja, wirklich komisch! Wenn er nicht hier ist... Er kann sich doch nicht einfach in Luft aufgelöst haben.“ antwortete ein anderer. „Oder er ist hier heruntergestürzt.“ erwiderte der Erste wieder und lehnte sich dabei an die Außenseite der Felsspalte. Auf einmal zerbrach der Stein in tausend Stücke und der Mann fiel genau gegen die Wand, die Sascha zum Wegschieben brachte. Wieder kam der geheime Eingang zum Vorschein. Schnell stürmten alle mit hinein. Ihnen wurde sofort klar, dass Sascha den geheimen Eingang gefunden haben musste. Dieser sah nun weit entfernt ein Licht. „Der Ausgang kann das aber nicht sein. Das Licht sieht so künstlich aus.“ sagte Sascha leise zu sich selbst. Er lief daraufhin noch langsamer und unauffälliger. Unmittelbar nach dem plötzlichen Langsamgang hörte er Schritte hinter sich. Sascha erschrak. Er lief auf Zehenspitzen, um noch etwas an Geschwindigkeit zuzulegen und trotzdem dabei fast geräuschlos zu laufen. Doch als er dann kurz vor dem lichtdurchfluteten Raum ankam, spürte er förmlich, wie er anfing zu zittern. Schnell legte er sich auf den sandigen Boden, um nicht sofort aufzufallen. Erstaunlicherweise waren die Schritte plötzlich nicht mehr zu hören. Die Menschen waren wir vom Erdboden verschluckt. Aber was hatte das nun mit dem Licht in dem Zimmer auf sich? Vorsichtig schlich er sich näher an die Tür heran und lugte durch sie hindurch. In diesem Zimmer befand sich niemand, aber es gab dort eine Tür und in der Kammer dahinter hörte man Stimmen. Sogar sehr deutlich. Sascha erkannte sie sofort. Seine Eltern waren dort. Aber... wie sollte er wissen, ob nicht noch ein paar Wachen in dem Raum lauerten? Gerade, als er sich diese Frage gestellt hatte, hörte er einen Schlüssel im Schloss, der sich umdrehte. Sascha rührte sich nicht vom Fleck. Er war wie gelähmt. Regungslos stand er da und starrte auf die mittlerweile offene Tür. Er war wie in einer anderen Welt und dachte, dass gleich jede Menge dunkel gekleidete Männer herausstürmen und ihn wieder einsperren würden. Aber als er eine angenehm warme Hand auf seiner Schulter verspürte und eine ebenso angenehme und warme Stimme rief: „Sascha, wir haben uns ja solche Sorgen gemacht!“ , musste er glauben, dass er endlich den Weg zu seinen Eltern gefunden hatte. Endlich würde er wieder zusammen mit seiner Familie friedlich zu Hause sitzen können und diese schrecklichen Tage sind vorbei. „Mama, Papa! Endlich hab ich euch gefunden!“ und er umarmte seine Eltern, so sehr, wie er es noch nie getan hatte. Aber dann kamen ihm wieder die Gestalten in den Sinn, die ihn doch vor einer Weile verfolgten. Er gab seinen Eltern ein Zeichen und warf noch schnell einen Blick in den dunklen Gang. Er setzte einen Fuß in den Gang und plötzlich verschob sich der Boden unter seinen Füßen und mit einem Satz lag er ein Stockwerk tiefer. Dort passierte es noch ein mal. Der Boden schob sich jeweils nach rechts und links und er landete noch weiter unten. Diesmal sogar acht Etagen tiefer. Dort unten war Wasser und Sascha landete mit einer Bombe im Wasser. Das schmerzte zwar sehr, aber somit landete auch Wasser an den Wänden und der Wasserspiegel sank ein wenig. Trotzdem war er noch nicht so tief, dass Sascha hätte laufen können. Deshalb musste er zunächst erst mal schwimmen. Die Wasserstraße schien unendlich lang, aber wenn Sascha nun genau hinschaute, entdeckte er sehr dünne seitliche Eingänge, die gerade so gemacht waren, dass Sascha hindurchpasste. Zwar zog ihn eine Strömung immer weiter woanders lang, aber mit etwas Kraft schaffte er es, den schmalen Weg zu betreten. Dieser war vielleicht unheimlicher, aber er verbürgte etwas geheimnisvolles in sich und deswegen schwamm Sascha voller Zuversicht dort entlang. Immer wieder vernahm er seltsame und furchteinflößende Geräusche oder auch Warnvorstellungen. Deswegen drehte er sich auch oft um, um sicher zu gehen, dass er dort unter der einzige Mensch war. Wieder hörte er einen verdächtigen Laut, der ihn immer ein bisschen verzweifeln ließ.
Schokonuss schrieb am 25.06.2011 um 10:24 Uhr folgenden Kommentar:
Fortsetzung:
Von dieser enormen Geschwindigkeit könnten Raketen nur träumen. Doch mit einem Mal wurde Sascha schwindelig und er wurde langsamer. Mittlerweile war er so langsam geworden, dass die beiden Entführer ihn fast eingeholt hatten. Mit letzter Kraft machte er noch einen großen Schritt nach vorne, aber nun nützte es ihm auch nichts mehr. Mit einem harten Griff schnappte sich Falco Sascha. „Tja! Das war\'s dann wohl!“ sagte Lars. Die Beiden trugen Sascha wieder in den Abstellraum und packten ihn in die Kiste.
Eine folgenreiche Entdeckung
Daraufhin gingen sie – diesmal mit Sascha – zur Hexe, um ihr den Fang zu zeigen und ihr zu erklären, was sie alles hinter sich bringen mussten, um ihn nun hier zu haben. Sie lobte Falco und Lars und öffnete die Box. Überglücklich starrte sie dort hinein. Sascha hingegen war sauer, wie eine Zitrone und überlegte, was er machen könnte, um nicht ewig in dieser Truhe zu bleiben, denn jetzt schon knallte die Hexe die Kiste zu. Da fiel ihm plötzlich ein, dass Lars doch etwas von einer „Stunde der Ruhe“ im Zusammenhang mit der Hexe Bruja erzählt hatte. „Vielleicht sollte ich einfach warten, bis es so weit ist.“ dachte Sascha. Dann schlief er ein. Seltsame Geräusche gab er in der Nacht von sich. Anscheinend schlief er schlecht und wälzte sich in der engen Kiste hin und her. Ganz plötzlich drehte er sich nach rechts und die Truhe kippte um und verursachte einen lauten Knall. Dieser riss die Hexe aus dem Schlaf. „Was zum Teufel ist hier los?“ schrie sie. Nun war Sascha auch wach. Er öffnete seine Augen und auf einmal konnte er wieder aus der Box hinaus. Anstatt aber diese einmalige Chance zu nutzen, starrte er wie gebannt auf einen Vogelkäfig, denn darin waren statt Vögeln Menschen und diese Menschen waren keine Anderen, als seine Eltern! Doch sogleich vibrierte der Boden gewaltig und Sascha rollte daraufhin wieder in die Kiste hinein. Schnell warf er noch mal einen Blick zu seinen Elten, aber anstelle von ihnen, sah er merkwürdigerweise ganz normale Vögel. Er konnte sich das einfach nicht erklären. Nun hatte Sascha aber auch keine Zeit mehr, um darüber nachzudenken, denn im Moment schien etwas anderes viel wichtiger. Schwarz gekleidete Männer umzingelten die Truhe und verschlossen sie wieder. Jetzt war es wieder unmöglich, herauszukommen. „Wenn das wirklich meine Eltern waren… .“ dachte er. Sascha grübelte noch eine ganze Weile darüber nach. Die ganze Nacht gab er für das Nachdenken her. Schließlich nickte er wieder ein.
Die Nacht kam ihm sehr lang vor, obwohl er noch so lang
e auf blieb. Sascha träumte von seinen Eltern. Er rannte mit ihnen die unterirdischen Gänge entlang. Hinter den Dreien stürmte eine Horde von gruseligen Gestalten hinterher, die sie verfolgten und fast eingeholt hatten. Plötzlich stolperte Saschas Vater über einen holprigen Stein in der Kurve. Glücklicherweise bekam dieser dadurch ein bisschen mehr Geschwindigkeit, anstatt auf dem Boden zu landen. Da der Gang auch relativ breit war, war es eher unwahrscheinlich den anderen umzurennen. Nach und nach wurde der Abstand zwischen den beiden Konkurrenten jedoch immer geringer und mit einem Mal spürte Sascha eine unfassbare Kälte, als sein Rücken mit der Hand eines solchen Wesens in Berührung kam. Schnell versuchte er sich wieder loszureißen, aber es glückte nicht. Da kam ihm eine Blitzidee. Prompt blieb Sascha stehen und machte sich so klein, wie er es nur schaffte. Nun spürte er vorerst auch nicht mehr die kalte Hand. Die Gestalten waren so irritiert und hatten keineswegs damit gerechnet, dass zuerst einer über Sascha stolperte und wie eine Kettenreaktion fielen geschätzte 300 von ungefähr 400 von diesen Kreaturen über ihn. Nun war er überglücklich und rannte an den Wesen vorbei, um wieder zu seinen Eltern zu gelangen, denn die Gestalten, die geschafft hatten, unbekümmert weiter zu rennen befanden sich zwar zuvor noch hinter Sascha, hätten ihn aber auch innerhalb von wenigen Sekunden geschnappt. Als er es dann fast geschafft hatte, über die quer über dem Weg liegenden Kreaturen hinüber zu laufen, griff ihn ein Wesen am Bein und Sascha… . Er wachte wieder auf. Noch aufgeregt wollte er sich aufrichten, stoß dabei aber mit dem Kopf genau gegen die Innenseite der Kiste. „Autsch!“ sagte er. Sein Schädel schmerzte und er hielt seine Hand darauf. Da die Truhe einen siebähnlichen Verschluss abgedeckt war, konnte man leicht erkennen, dass es draußen schon hell und somit auch spät war.
Die Rettung?!
Viele Stimmen konnte man hören. Sascha versuchte wenigstens etwas mitzubekommen aber es war sogar schwierig nur Wortfetzen zu verstehen. Plötzlich war alles ruhig. Oder doch nicht? Nur noch ein Gespräch war zu hören. „Wir müssen ihn behalten. Es geht nicht anders!“ sagte der Eine. Der Andere antwortete: „Jetzt komme mir nicht wieder mit deinem jämmerlichen Existenzgefasel! Überlass das Denken einfach mir!“ Sascha bekam das auch mit. Aufgeregt zappelte er in seiner Kiste und war gespannt, was sie nun als Nächstes mit ihm vorhatten.
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Fortsetzung folgt wieder :D