Der Tag an dem der Regen kam

von Dark-Blood-Angel aus der Kategorie Seelenschmerz
und wurde am 29.08.2009 um 15:49:00 eingetragen.

Nie werde ich den Tag vergessen,
an dem ich dich verlor.
Nie werde ich den Tag vergessen,
an dem mein Herz zu Eis gefror.

Ich saß auf einer Wiese im weichen Gras,
und schaute der Sonne beim Aufgehen zu.
Die Sonnenstrahlen funkelten wie auf zerbrochenem Glas,
langsam kam ich dort zur Ruh.

Eine kleine Wolke zog ihre Bahnen,
doch war sie die Einzige weit und breit.
Niemand würde Regen ahnen,
das dachte auch ich lange Zeit.

Doch die kleine Wolke streckte sich,
und wurde zu einer Wolkenbank.
Ich wusste gleich, es ging um mich,
und ich hoffte, dass ich nicht im Regen ertrank.

Es war der Tag, an dem ich dich verlor,
der Tag, an dem du mich verlassen hast.
Die Sonne brauchte lange, bevor sie den Himmel wieder erkor,
und ich klammerte mich an jeden kleinen Ast.

Der Regen fiel und hörte nicht auf,
es war mein Herz, dass der Regen nahm,
es wurde zu Eis, ich nahm es in Kauf,
Denn für mich war es einfach der Tag an dem der Regen kam.


Kommentare

Es gibt einen Kommentar zu diesem Gedicht

fleur schrieb am 29.08.2009 um 17:27 Uhr folgenden Kommentar:
Lieber Engel, das war ja ein furchtbarer Eisregen, der auf dich niederprasselte, aber du bist nicht ertrunken und auch nicht erfroren. Ganz allmählich wird die Eisschicht um dein Herz wieder auftauen, dessen bin ich mir sicher! Dein Gedicht ist - wie auch deine andere - hervorragend geschrieben. Ganz lieb grüßt dich fleur

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