Der Hoffnungsfluch

von Sommerregen aus der Kategorie Verzweiflung
und wurde am 19.05.2010 um 22:03:00 eingetragen.

Ich sitze schon ne Ewigkeit hier in diesem Loch.
Es darf doch alles nicht wahr sein, aber ich spür es doch.
Mein Kopf dreht sich im Kreis herum, nur stoppen kann ich ihn nicht.
Gehst du bitte weg von mir, nein ich brauch dich nicht.

Der Strudel zieht mich weiter rein, in diese falsche Welt.
Es zieht mir jetzt die Beine weg, als wenn man nur noch fällt.
Ich halte mich an Hoffnung fest, aber sie lässt mich los.
Ich falle, schlage sanft auf, ich lieg auf ihrem Schoss.


Nein ich komme gar nicht klar,denn ich weiß nicht was passiert.
Plötzlich war sie da,die Zeit wo man sein Herz verliert.
Ich wollte nie dort hin,und ich kannte nicht den Weg.
Ich fange an zu spinn,weil ich mich geschlagen geb.


Ich laufe vor ihr weg, denn ich kann ja eh nicht siegen.
Doch sie holt mich sehr schnell ein, ja sie wird mich kriegen.
Mein Herz rast wie verrückt, unterdrücke all die Schmerzen.
Sie sagt ach komm schon folge mir, doch es kommt nicht von herzen.


Ich spür wie mich die Kraft verlässt, doch noch geb ich nicht auf.
Ich suche nach der Wirklichkeit, auch wenn ich mich verlauf.
Die Türen sind hier zugeschweißt, sie lässt mir keine Wahl.
Versuche sie zu ignorieren, doch es ist eine Qual.


Der Kampf er zeigt sich schmerzlich schwer, die Kraft sie schwindet weiter.
Doch von oben kommt nun Sonne her,und reicht mir eine Leiter.
Der Sieg er ist zum greifen nah,ich kann ihn jetzt schon fühlen.
Doch dieses Loch in mir bleibt da,kann Hoffnung nicht abspülen


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