Der Himmel uns seine Schäfchen
von Cup Cup aus der Kategorie Sonstige Gedichte
und wurde am 15.01.2012 um 20:28:00 eingetragen.
Der graue Mantel, beunruhigend ruhig. Und du wartest auf das eine Gewitter, das die Wolken nach Ende ziehen lässt. Gebannt starrst du empor, die Unruhe in dir Krönt dich und dein Verständnis.
Zeit, wird durch den Wind sichtbar, der diese verweht und dich weiter in die Sterne blicken lässt. Wolken sind dein Hindernis, Grund mehr das Schicksal heute zu durchbrechen.
Deine Fäuste zittern, Schläge möchtest du loswerden, dein Feind lacht hämisch, der Wind wird stärker, sie können ihn nicht treffen.
Die Wolken verdecken sein Gesicht, du weißt du wirst es sehen, Angst macht sich in deinen Gedanken breit, gleichzeitig eine unvorstellbare Gier nach dessen Stärke.
Sie benutzen dich und deine Gnade. Ein lauter Schrei, die Erde unter dir Zittert.
War das dein Werk? Nein das deines Feindes, der seine Augen blitzen lässt. Seine Macht, ist schwerer als der graue Vorhang, das Gewitter in dir beginnt. Du kennst es. Doch das gekannte ist nicht immer Gewohnheit. Du hast keine andere Wahl als es geschehen zu lassen, auch wenn du dich tapfer schlägst, du verlierst wie jedesmal. Und obwohl du das weißt beginnst du den Kampf immer wieder von vorn.
Du bist süchtig. Nur nach was? Ist es Schmerz, Macht, oder einfach der scharfe Geruchssinn, das pumpende Blut, die Wärme, die nach Wandlung in deinem Herzen sich breitmacht?
Dein letzter Gedanke ist immer der gleiche. Endlich ist das Gewitter vorbei, nun können bald auch die Wolken verschwinden.
Monster oder nicht, Tod oder nicht, Hauptsache die Wolken verziehen. Bis zum nächsten mal und dein letzter Gedanke wird dein erster bei aufgehender Sonne sein.