Der Gummibaum
von Twity-Autor aus der Kategorie Lustige Gedichte
und wurde am 25.11.2010 um 16:35:00 eingetragen.
Der Gummibaum
In meiner schönen Stube,
da steht ein Gummibaum.
Ihn zieren drei, vier Blätter,
in Grün, ein karger Traum.
Dabei sind sie sehr kräftig,
und auch hübsch anzuschau’n.
Doch etwas find’ ich heftig.
„Wer mag die Bärchen klau’n?“
Das ist bestimmt kein Märchen,
ich wach’ auch in der Nacht.
„Dann fragt’ doch ruhig das Klärchen,“
sie sitzt grad’ da und lacht.
Er macht zwar grüne Triebe,
doch Bärchen macht er nicht.
Versprüh’ ich meine Liebe,
verarscht er mich, der Wicht.
Er lässt sich täglich gießen,
betutteln wie ein Mann.
Und soll bei dem was Sprießen,
bringt er die Blattlaus an.
Es grünen nur die Blätter,
ich tausch’ den Kerl jetzt um.
Ein Mandelbaum ist netter.
„Der hält mich wohl für dumm.“
Twity, 25.11.2010
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Kommentare
Es gibt 2 Kommentare zu diesem Gedicht
Twity-Autor schrieb am 26.11.2010 um 13:31 Uhr folgenden Kommentar:
Hallöchen Fey, auch wenn dieser Kommentar nicht für mich bestimmt ist, weil er wieder einmal an den falschen Adressanten geleitet wurde, haben mich deine lebensnahen, weisen und sehr tiefgründigen Gedanken berührt.
Du bringst es genau auf den Punkt und dafür meinen herzlichen Dank!
Liebe Grüße an dich von Twity-Autor!
Fey schrieb am 30.07.2008 um 16:50 folgenden Kommentar:
Ich glaube so wie Dornröschen geht es vielen von uns...
Wir sind glücklich mit unserem Leben, das so unglaublich schön und ruhig ist. Wir leben vor uns hin. Sind für Andere da und möchten, dass andere für uns da sind, ohne jedoch jegliche tief emotionale Bindung einzugehen, die doch sooo schmerzen kann.
Doch plötzlich von einem Tag auf den Anderen macht die Welt einen Ruck und wirft uns kopfüber aus unserem Trott auf den Boden der Tatsachen.
Wie wunderbar wäre es zu vergessen, zurück zu kehren zu dem was war...
Doch ich denke dass schlimme ist während wir noch damit beschäftigt sind unserer Vergangenheit, unserem "ach so perfektem" Leben nachzutrauern verpassen wir das, was wirklich wichtig ist, das was um uns herum geschieht.
So viel neues und aufregendes, das wir unbeachtet lassen, so viele neue wege, die wir nicht betreten, weil wir zu sehr damit beschäftigt sind über die Schulter Ausschau nach dem Weg zu halten, der zurück liegt und doch sooo schön war...
Gut gut, meine Interprätation mag vll völlig daneben sein, aber xypusteblume, deine geschichte hat mich halt an dieses Gefühl erinnert. Danke ;D