Der Fall des Ministers

von satiria aus der Kategorie Gesellschaftskritisches
und wurde am 28.01.2011 um 23:24:00 eingetragen.

Der Minister hat ein Kind gemacht
doch nicht im eignen Kissen,
Wohl nicht geplant und unbedacht.
Das durfte keiner wissen.

Der Minister hat ein Kind gemacht,
doch nicht im eignen Bette.
Der Minister hat ein Kind gemacht.
Wenn er`s bloß gelassen hätte!

Ach hätt er´s lieber nicht vollbracht.
Sein Notebook hat´s ans Licht gebracht,
Das hat ´ne Menge Wind gemacht,
schlug ein wie ´n Blitz gelind gesagt.

Doch der Skandal ist in der Tat:
12 Jahre Alimente
fürs Kind bezahlte Vater Staat.
Und das ist keine Ente!

Der Minister,der hat Mist gemacht,
verschleiert und mit List gedacht.
Sein Notebook hat´s an´s Licht gebracht.
Zu dumm, das hat er nicht bewacht.

Am Ende ist der Herr
zwar kein Minister mehr.
Am Ende aber ist er nicht!
Er schaut nach vorn mit Zuversicht.

Denn gesetzlich ist geregelt,
für den Fall des Falls geklärt,
ob beschissen oder fremd gekegelt,
die Pension, sie wird gewährt!

© Bärbel Klafft, 18.01.2011


Kommentare

Es gibt einen Kommentar zu diesem Gedicht

Werner schrieb am 01.02.2011 um 20:57 Uhr folgenden Kommentar:
...wie passend! Das gehört in die Medien!

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.